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Schnecken - in Zeitlupe durch die Welt!

Es gibt ganz viele verschiedene Schnecken auf der Welt. Nach den Insekten sind die Schnecken die Tierklasse mit den meisten Arten. Viele Schnecken leben im Wasser  und einige an Land. Schnecken, die im Wasser leben, atmen mit Kiemen und die Landschnecken atmen mit Lungen.

Während wir uns bei Regen eher ins Haus verziehen, kommen die Landschnecken gerade dann aus ihren Häusern heraus. Sie lieben es nämlich feucht, denn bei Trockenheit und Wärme droht ihr Körper auszutrocknen.  Daher findest du sie oft unter Büschen und Sträucher – eben dort, wo sie vor der Sonne geschützt sind.

Die wohl bekannteste Landschnecke ist die Weinbergschnecke. Wegen ihrer Größe kann sie eigentlich gar nicht übersehen werden. Die Weinbergschnecke trägt – wie viele andere Schnecken – ein Haus mit sich herum. Hast du schon mal eine Schnecke angefasst? Sie fühlen sich ganz schleimig und weich an, denn sie haben keine Knochen. Schnecken gehören zu den Weichtieren. Da ihr Körper ganz empfindlich ist, bietet das Schneckenhaus überlebenswichtigen Schutz. Wenn es der Schnecke zu warm oder zu kalt wird oder andere Gefahr im Anmarsch ist, dann verkriecht sie sich ganz schnell ins Haus. Außerdem schützt die harte Schale die inneren Organe der Schnecke.

Gehäuseschnecken werden übrigens schon mit ihrem Haus geboren. Am Anfang ist es noch weich und bietet keinen vollständigen Schutz. Nach und nach wird es dann weiter aufgebaut und härtet richtig aus.

Dann gibt es natürlich auch noch die Nacktschnecken. Wie der Name schon verrät, haben sie kein Haus, das sie mit sich herum tragen. Um sich zu schützen, ziehen Nacktschnecken sich in Erdspalten zurück oder sondern einen besonders schlecht schmeckenden Schleim ab, der ihren Körper umgibt. Außerdem können sie sich so zusammen ziehen, dass ihr Körper ganz hart wird. Diese Mechanismen sorgen dafür, dass manche Tiere, die zum Frühstück gerne mal eine Nacktschnecke fressen, es dann hin- und wieder doch lieber bleiben lassen…

 

Männlein oder Weiblein?

Wenn du sie so an dir vorbei kriechen siehst, fragst du dich sicherlich manchmal: „Na, ist das nun ein Schneckerich oder eine Schneckin? Aber diesen Unterschied gibt es bei den meisten Schnecken gar nicht – eine Schnecke ist halt eine Schnecke und sie ist gleichzeitig Männchen und Weibchen. Jede Schnecke hat also männliche und weibliche Geschlechtsorgane und jede Schnecke kann Eier legen. Dafür brauch sie lediglich ein Samenpaket einer anderen Schnecke. Und sobald sich nun zwei Schnecken treffen, können diese die Samenpakete untereinander austauschen und diese die Geschlechtsöffnung des Partners reinstecken. Die  Geschlechtsöffnung liegt übrigens am Kopf der Schnecke. Du hast sicherlich schon mal beobachtet, wenn zwei Schecken ihre Köpfe aneinander reiben. Das sieht nach einer heftigen Knutscherei aus. Das ist quasi die „Schneckenpaarung“, denn nach diesem "Schneckenkuss" ist das Samenpaket der anderen Schnecke in ihrem Körper.

Dort werden die Samen befruchtet. Und aus den befruchteten Samen werden Eier, das dauert ungefähr einen Monat lang. Dafür wird ein Erdloch gebuddelt, in das die Eier gelegt werden.

Nach weiteren drei Wochen schlüpfen dann winzige Schneckchen aus den Eiern. Am liebsten mögen sie Grünzeug. Ganz wichtig ist, dass die Nahrung kalkhaltig ist, damit das Schneckenhäuschen mal richtig groß und fest werden kann und das dauert bis zu drei Jahren! 

 

Schleimende Schnecken und ihr schützender Schleim

Schnecken habe eine spezielle Drüse, mit der sie ein Sekret abgeben können. Über diesen „Schneckenschleim“ gleiten sie dann mit ihrem Körper hinweg. Die Schleimspur sorgt dafür, dass der Untergrund über den die Schnecke kriecht für sie leichter zu bewältigen ist. Die Schnecke muss weniger Kraft aufwenden, um über diese glatte Fläche zu kriechen. Außerdem bewahrt der Schleim den Schneckenfuß vor Verletzungen. Das funktioniert so gut, dass sie tatsächlich unverletzt über eine scharfe Klinge kriechen kann.

 

Schnecken beobachten

Wenn du gerne mal eine Schnecke beobachten möchtest, kannst du das ganz leicht draußen in der Natur machen. So langsam wie die Schnecken kriechen, ist das kein Problem. Du kannst aber auch eine Schnecke nehmen und sie z. B. auf eine mit Wasser besprühte Glasplatte setzen. Dies hat den Vorteil, dass man die Schnecke auch von unten sieht. Das ist sehr interessant, weil man dann die kleinen Wellen beobachten kann, mit denen sich die Schnecke fortbewegt. Diese Wellen ergeben sich aus dem Anspannen und Lösen der Muskeln im Schneckenfuß.

Das Beobachten sollte nicht zu lange dauern und die Schnecke nicht Wärme oder Trockenheit ausgesetzt werden. Nach dem Beobachten setzt du die Schnecken einfach wieder dahin, wo du sie gefunden hast, dann kann sie ihren Weg fortsetzen.

 

Aha!

Weinbergschnecken ernähren sich von Pflanzen und kommen in der Minute kaum mehr als sieben Zentimeter vorwärts. 

 

 

Und hier noch ein paar schleimige Links:

 

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