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Wie Tiere denken und fühlen.

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Der Winterschlaf

Du kennst doch sicherlich den kleinen Wassermann von Ottfried Preußler. Könnt ihr euch daran erinnern, wie er gegen Ende des Buches an die Eisdecke des Mühlenweihers stößt und der Wassermannvater ihm daraufhin erklärt, dass es wieder einmal Zeit wird, eine Weile zu schlafen? So wie die der kleine Wassermann machen es auch einige Tiere – Sie kuscheln sich in ihr wohliges Versteck und wachen erst im Frühjahr wieder auf. Sie halten Winterschlaf. 

Der Winterschlaf ist eine faszinierende Strategie, um der kalten Witterung und der damit verbundenen Nahrungsknappheit einfach zu entgehen. Anstatt in den Süden zu flüchten, Futter zu horten oder sich ein dickes Fell anzulegen, verschlafen Winterschläfer einfach die kalte Jahreszeit und setzen dabei all ihre Lebensfunktionen auf Sparflamme.

Man spricht von Winterschlaf, wenn die Lebensfunktionen der Schläfer für mehrere Wochen oder auch Monate stark herabgesetzt sind und die Körpertemperatur der Tiere auf die Umgebungstemperatur absinkt.

Spätestens im Herbst suchen sie sich einen Ort, der sie vor der strengen Kälte schützen soll. Wenn sie dann einen passenden Platz gefunden, polstern sie ihren Unterschlupf mit Heu, Stroh, Blättern, Haaren, Wolle oder anderen Materialien aus und verschlafen dort die kalte Jahreszeit.

 

Wer sind Winterschläfer?

Fledermäuse, Igel und auch einige Nagetiere wie der Feldhamster sind Winterschläfer. Um sich auf ihre „Auszeit“ vorzubereiten, fressen sich die Tiere Fettvorräte an, oder sie sammeln Nahrungsvorräte.

Die Dauer des Winterschlafes ist unterschiedlich. Hamster schlafen nur 2 bis 3 Monate lang, Igel 3 bis 4 Monate und der Siebenschläfer bis zu sieben Monaten!

 

Woher wissen die Tiere, wann sie schlafen müssen?

Bei den Tieren tickt gewissermaßen eine innere Uhr, die sich durch die Umstellung des Hormonhaushaltes bemerkbar macht. Aber auch äußere Faktoren wie sinkende Außentemperaturen signalisieren den Tieren, dass es langsam Zeit wird.

 

Durch den Winterschlaf sparen die Tiere Energie

Während des Winterschlafs ist ihr Stoffwechsel stark herabgesetzt und die Atmung verlangsamt sich. Die Atempause kann bis zu einer Stunde lang sein. Danach atmet das Tier mehrmals in schneller Folge.

Damit die Tiere keine unnötige Energie verbrauchen, dürfen sie während des Winterschlafes auf keinen Fall gestört werden. Die Tiere haben nur einen begrenzten Fettspeicher. Je häufiger sie gestört werden oder aufwachen, desto höher ist das Risiko, dass die Schläfer den Winter nicht überleben.

 

Wann ist es Zeit, aufzuwachen?

Auch beim Aufwachen scheint ist die "inneren Uhr" der Tiere maßgeblich beteiligt. Aber auch steigenden Umgebungstemperaturen helfen die Tieren, automatisch den richtigen Zeitpunkt fürs Erwachen zu finden. Wenn es so weit ist, kommt es zu einer beschleunigten und kontinuierlichen Atmung sowie zur Erhöhung der Körpertemperatur. Das Aufwachen wird durch die Freisetzung von Wärme aus dem braunen Fettgewebe ermöglicht, das sich zwischen den Schulterblättern befindet.

 

Winterruhe

Neben dem Winterschlaf gibt es auch die so genannte Winterruhe. Säugetiere wie Eichhörnchen,  Dachse, Braun- und Waschbären fallen im Winter ebenfalls in tiefen Schlaf mit einer geringfügig niedrigeren Stoffwechselaktivität, aber an wärmeren Tagen wachen sie auf, um Nahrung zu sich nehmen. Bei ihnen sinkt auch der Körpertemperatur nicht ab.

 

Winterstarre

Amphibien und Reptilien gehören zu den wechselwarmen (poikilothermen) Tieren, die ihre Körpertemperatur nicht auf einem konstanten Wert halten können.

Wenn ihre Umgebungstemperatur unter einen bestimmten Wert absinkt, verfallen sie in eine Starre, bei der es sich nicht um einen echten Winterschlaf handelt.

Manche Insekten produzieren Glycerin, eine organische Verbindung, die gewissermaßen als Frostschutzmittel wirkt, so dass sie auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt überleben können.

 

Sommerschlaf

Der Sommerschlaf ist ein Zustand der Starre oder Ruhe, der dem Winterschlaf ähnelt. Er wird durch Hitze und Trockenheit ausgelöst. Er tritt sowohl bei Wirbeltieren als auch bei Wirbellosen vorwiegend in den Tropen und anderen sehr warmen Klimaten auf.

 

Quellen und weiterführende Informationen

Ihr wollt noch mehr über Winterschläfer wissen? Dann schaut euch auf folgenden Internetseiten um:

 

Kennt ihr noch eine gute Seite zum Thema oder habt ihr einen Themenwunsch? Dann schreibt an kinderreporter@hoppsala.de.

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

08.12.2010

winterschlaf (von jolina kihne)

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02.11.2009

Winterschlaf (von sandra)

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