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Warum stechen Mücken?

Wenn es draußen warm wird, können wir sicher sein, dass sie auch unterwegs sind. Gerade in der schönsten Jahreszeit und zudem oft in unseren Urlaubsgebieten fallen sie unangenehm auf: die Mücken. Nach einem tollen Tag am See oder im Wald sehen wir am nächsten Morgen mit Schrecken die vielen kleinen roten Beulen am Körper, die zudem auch fürchterlich jucken. Das wirft so einige Fragen auf.

 

Warum stechen Mücken eigentlich?

Nicht alle Mücken stechen, sondern „nur“ die weiblichen. Sie brauchen unser Blut als eiweißhaltige Nahrungsquelle für ihre Eierproduktion, da es ansonsten keinen Mückennachwuchs geben würde.
Die männlichen Vertreter dieser etwas unangenehmen Insektenart sind hingegen absolut harmlos, denn sie ernähren sich rein vegetarisch von Blütennektar.

 

Warum werde immer nur ich gestochen?

Es gibt ganz viele Theorien und Meinungen darüber, warum Mücken das Blut bestimmter Menschen bevorzugen. Du hast sicherlich schon oft gehört, dass die Erwachsenen von „süßem Blut“ sprechen. Das ist natürlich Blödsinn, aber in der Tat gibt es Menschen, auf die sich die stechende Plage mit Begeisterung stürzt. Und das soll mit unserem Körpergeruch zusammenhängen. Stechmücken bevorzugen einen bestimmten Duftmix bei ihrer täglichen Suche nach Blut. Es sollte sich dabei um duftende Köstlichkeiten handeln, die sich aus  60 bis 80 Prozent Milchsäure und etwa jeweils 10 bis 20 Prozent Ammoniak und Essigsäure zusammensetzen. Auch die Körpertemperatur kann bei der Auswahl eine Rolle spielen.
Wenn du also ständig gestochen wirst, dann hast du wahrscheinlich eine fast perfekte Blutzusammensetzung für Mücken. Und selbst wenn du versuchst, die surrenden Plagegeister mit Seife, diversen Cremes oder Mücken abweisenden Mitteln in die Irre zu führen, dann hilft das vielleicht für einen Moment, aber nicht dauerhaft! Der Mensch erneuert seinen Säureschutzmantel nämlich am laufenden Band und dabei entsteht immer wieder der Mücken anziehende Duft.
Wegrennen nützt auch nicht viel, denn die stechenden Insekten riechen den Duft von weitem und er lässt ihnen anscheinend das Wasser im Mund zusammenlaufen. Unbeirrbar steuern die kleinen Blutsauger ihr Ziel an und stechen gnadenlos zu.

 

Was genau passiert bei einem Mückenstich?

Mücken sondern bei einem Stich mit ihrem Speichel lokal betäubende und gerinnungshemmende Sekrete ab. Während wir den eigentlichen Stich in seltenen Fällen überhaupt bemerkten, können dann nach wenigen Minuten Spontanreaktionen wie Rötungen und Juckreiz auftreten. Das ganze Ausmaß des Dilemmas bemerken wir dann meist erst nach mehreren Stunden: die Haut um die Einstichstelle ist mehr oder weniger stark geschwollen, gerötet und juckt in der Regel ganz fürchterlich!
In unseren Breitengraden sind Mückenstiche und ihre Folgen in der Regel nur lästig aber nicht gefährlich. In einigen Fällen können sie aber auch Allergien und ernsthafte Erkrankungen auslösen. Wenn du bemerkst, dass deine Stiche immer mehr anschwellen als die von anderen Kindern und vielleicht auch sehr schmerzhaft sind, dann solltest du sie beim Hautarzt untersuchen lassen.

 

Wie viele Mückenarten gibt es?

Kaum zu glauben, aber es gibt weltweit ungefähr 3.000 Stechmückenarten und allein bei uns in Deutschland sind es ca. 40. Sicherlich hast du schon bemerkt, dass die Stechplage an stehenden Gewässern wie Seen vermehrt rumschwirren. Sie bevorzugen nämlich Feuchtgebiete und stehende Gewässer aller Art, da sie ihre Eier (ca. 200-400) auf der Wasseroberfläche ablegen. Die Entwicklung vom Ei zur Larve erfolgt in ca. 2-3 Wochen und nach weiteren 2 - 4 Tagen erfolgt die Entwicklung zum ausgewachsenen Tier. Tagsüber halten sie sich meist an schattigen, feuchten Orten versteckt. Daher ist es auch ganz schwer, Mücken tagsüber dingsfest zu machen. Oft werden sie in der Dämmerung und nachts wieder aktiv und surren unbeirrt um unsere Köpfe.
  

 

Quellen und weitere Informationen rund um die Mücke:

 

 

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