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Der Mogeltag in unserem Kalender

Hast du schon mal einen Blick in den Kalender geworfen? In diesem Jahr hat der Februar 29 anstatt nur 28 Tage. Komisch, oder? Immer dann, wenn der 29. Februar in unserem Kalender auftaucht, spricht man von einem so genannten ,,Schaltjahr“. Etwa alle vier Jahre hat das Jahr also 366 statt 365 Tage. Warum das so ist, kannst du hier nachlesen.
 
Wie du vielleicht schon weißt, dreht sich die Erde nicht nur um sich selbst, sondern auch um die Sonne. Für diesen Rundgang braucht sie ein ganzes Jahr. genau genommen braucht sie dafür sogar ein Jahr und etwa 6 Stunden bzw. 365, 2422 Tage.

Und genau darum wird der 29. Februar wird alle vier Jahre in den Kalender gemogelt, um die Zahlen hinter dem Komma auszugleichen.

Am einfachsten wäre es natürlich, wenn ein Jahr nur 360 Tage hätte und die Zeit zwischen den Vollmonden 30 Tage betrüge. Dann könnte man das Jahr in 12 Monate mit je 30 Tagen unterteilen. 

Aber das geht leider nicht, da unsere Erde einfach zu langsam ist und eben exakt 365,2422 Tage für ihre Rundreise braucht.

Zwischen zwei Vollmonden liegen übrigens 29,5306 Tage, wieder eine krumme Zahl – und die machen es uns wirklich nicht leicht, denn wir rechnen nun mal mit ganzen Tagen!

 

Und was wäre, wenn wir die überschüssigen Stunden einfach ignorieren würden?

Keine wirklich gute Idee, denn dann wäre ja das tatsächliche Jahr länger als das kalendarische und das würde bedeuten, dass das astronomische Neujahr immer weiter nach vorn rutschen würde. Würde man 2012 um null Uhr Silvester feiern, dann müsste man im Jahr 2013 bis 5:48 am Morgen warten, so groß ist die Verschiebung in nur einem Jahr.

Stell dir mal vor, 2013 könnte man das neue Jahr erst am dritten Januar beginnen. Und so wäre das auch mit den Jahreszeiten. In knapp 1500 Jahren wäre der Kalender einmal durch das ganze Jahr gewandert und zwischendurch hätten wir die Sommerferien im Skiurlaub verbracht... Und wer will das schon? Grund genug als, den Kalender durch einen Mogeltag an die Natur anzugleichen.

 

Wer hatte eigentlich die Idee mit dem Schaltjahr?

Das war Julius Cäsar, einer der wohl bekanntesten Römer. Er war es auch, der den bis dahin bestehenden ,,Römischen Kalender“ gründlich änderte und das Schaltjahr mit einbezog. So galt  ab dem Jahr 46 v. Chr. der neue Kalender mit 12 Monaten, abwechselnd jeden Monat je 30 (Februar 29) bzw. 31 Tage, zusammen also 365 Tage in einem Kalenderjahr. Und schon da wurde der Schalttag (der Tag der im Schaltjahr dazu kommt) dem Februar zu geordnet.

Doch auch große Herrscher machen mal Fehler. Julius Cäsar hatte für ein Jahr 365  Tage gerechnet, was nicht ganz richtig war. Denn das waren 11 Minuten und 14 Sekunden zu viel, ganz so lange brauchte die Erde auch wieder nicht. Alle 128 Jahre verschob sich dadurch dieser Kalender um einen Tag, das wirkte sich auf die folgenden Jahrhunderte erneut aus. Als der Fehler schließlich erkannt wurde, musste das Problem gelöst werden. Aber wie konnte man diesen Fehler möglichst gut beheben und das auch für immer?

Gut eineinhalb Jahrtausende später, während der Amtszeit von Papst Gregor XIII (dem 16.), war es dann soweit.

Er stellte um 1582 folgende Schaltungsregeln auf, die den ,,Julianischen Kalender“ weiterführten:

  1. Alle Jahre, die durch vier ohne Rest (Zahlen hinter dem Komma) teilbar sind, sind Schaltjahre.
  2. Alle Jahre, die durch 100 ohne Rest teilbar sind, sind keine Schaltjahre.
  3. Alle Jahre, die durch 400 ohne Rest teilbar sing, sind wiederum Schaltjahre.

So ist zum Beispiel das Jahr 2100 kein Schaltjahr, 2400 und 2800 aber schon.

Und der ,,Gregorianische Kalender“ ist dadurch genauer als der ,,Julianische Kalender“, da er mit 365,2425 Tagen näher an die Zeit, die die Erde zum Umrunden der Sonne braucht, herankommt.

Diesen ,,Gregorianischen Kalender“ befolgen wir auch heute noch und das Schaltjahr ist schließlich wichtig, denn wer will schon Weihnachten im Hochsommer feiern?!

 

Geboren am 29. Februar

Was aber machen Leute, die im Schaltjahr Geboren sind, also am 29. Februar? Dürfen diese Geburtstagskinder nur alle vier Jahre feiern?

Von dürfen ist schon mal gar keine Rede. Das macht bestimmt jeder so, wie er es gern hätte, da gibt es schließlich keine Regeln, aber ein paar Möglichkeiten:

Entweder sie feiern wirklich nur knapp alle vier Jahre, sie feiern am 28. Februar oder am ersten März.

Und wenn du am 29. Februar Geburtstag haben solltest, mach dir keinen Kopf, schließlich ist das doch auch was Besonderes!
 

Mehr über Schaltjahr, Kalender und Co findest du unter anderem auf folgenden Seiten:

 

Angela Sandknop / ker
 

 

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