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Wie entsteht ein Gewitter?

Sicherlich habt ihr in den letzten Tagen das eine oder andere Gewitter life miterlebt. Doch wie genau entsteht ein Gewitter? Und warum kommt der Donner erst nach dem Blitz? Da möchte Arne (7) von uns wissen…

Wenn die Luft feucht und warm, also schwül ist, kann es vermehrt zu Gewittern kommen. Warum? Weil die Sonne die feuchte Luft erwärmt. Dadurch wird diese leichter und steigt dann nach oben. Auf dem Weg dorthin kühlt die erwärmte Luft wieder ab und dabei entsteht Wasserdampf.

Das ist so ähnlich wie beim Baden oder Duschen, denn die Fenster im Badezimmer geschlossen sind. Dann staut sich die warme Luft und es bilden sich Wolken.

Genau das passiert am Himmel, dort bilden sich hohe Wolken. Die aufsteigende Luft erzeugt außerdem eine gewaltige elektrische Spannung. Bei einem Gewittern entlädt sich diese Spannung in Form von hellen Blitzen.

Die Luft wird durch die Blitze ganz schnell heiß und kühlt dann sofort wieder ab. Und dabei kommt es zu den Krachgeräuschen, den wir als Donner bezeichnen.  Und aus dem Wasserdampf in den Wolken werden dann die Tropfen, die während des Gewinners als Regen oder bei besonderen Temperaturunterschieden in den Wolken sogar als Hagel auf die Erde fallen.

Manchmal hört ihr das Grollen bereits in der Ferne – das kommt näher. Doch wie weit ist es denn nun entfernt? Der Schall des Donners braucht für einen Kilometer etwa drei Sekunden. Wenn ihr nun die Sekunden zwischen Blitz und Donner zusammen zählt in diese Zahl durch drei teilt, wisst ihr, wie weit das Gewitter entfernt ist.

Wer er ganz genau wissen möchte, der erfährt auf wikipedia.de noch mehr Details über die Entstehung von Gewittern.

Noch mehr Fragen? Dann schickt sie an pia@hoppsala.de und Pia Internetta ist schon dabei, der Sache für euch auf den Grund zu gehen!

Bis bald!

 

Eure Pia
Foto: pixelio.de

 

So verhaltet ihr euch bei einem Gewitter:

Ganz wichtig: Solltet ihr bei einem Gewitter mal unterwegs sein, dann haben wir hier wichtige Verhaltensregeln für euch!

Um nicht vom Blitz verletzt zu werden, gilt es, folgendes zu beachten:

  • Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen suchen. Fahrzeuge mit geschlossener Metallkarosserie und viele Gebäude mit einem hochwertigen Blitzschutzsystem wirken wie ein Faradayscher Käfig und bieten so maximale Sicherheit.

Wenn kein Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen gefunden werden kann:

  • Das Aufhalten auf offenem Gelände Hügel und Höhenzüge meiden.
  • Den Aufenthalt in Gewässern und Schwimmbecken vermeiden.
  • Füße zusammenstellen, in die Hocke gehen, Arme am Körper halten und den Kopf einziehen.

Um nicht von Sekundäreffekten betroffen zu sein:

  • Die unmittelbare Nähe von Bäumen, Masten und Türmen meiden. Blitze schlagen besonders häufig in hohe Objekte ein, gerade wenn sie frei stehen. Wenn die Grundfläche des Objekts klein ist, ist die Potenzialdifferenz des Bodens in seiner unmittelbaren Nähe besonders groß und die mögliche Schrittspannung deshalb besonders hoch. Wenn die Leitfähigkeit des Objekts eingeschränkt ist, wie zum Beispiel bei Bäumen, besteht die Gefahr umhergeschleuderter abgesprengter Teile und des Austritts des Blitzes in Bodennähe.
  • Höhleneingänge und enge Mulden meiden. Besser auf ebenes Terrain stellen oder tiefer in die Höhle gehen. (Aber Vorsicht: Im Höhleninneren besteht die Gefahr von plötzlichem und starkem Wasseranstieg, aufgrund des starken Niederschlags!). Der Blitz verteilt sich nach einem Einschlag zunächst nahe der Bodenoberfläche, der er an Höhleneingängen und engen Mulden unter Umständen nicht folgen kann. Dann springt ein Sekundärblitz über, von dem Schutzsuchende getroffen werden können.
  • Nicht hinlegen, sondern den Kontaktbereich zum Boden minimieren. Mit zusammengestellten Füßen in der Hocke verharren und sich nicht mit den Händen abstützen. Gummisohlen und isolierende Materialien als Standfläche sind vorteilhaft. Gegen einen direkten Blitzschlag können sie aber auch dann nicht schützend wirken, wenn sie mehrere Zentimeter dick sind.
  • Die Sicherheit hängt vom vorausschauenden Verhalten ab: Ein Gewitter kommt niemals "aus heiterem Himmel", wer regelmäßig einen Blick in den Himmel wirft, kann ein sich näherndes Gewitter schon früh an den dunkel und bedrohlich wirkenden Wolken erkennen. Scheuen Sie sich nicht, bei Gefahr auch Ihre Mitmenschen zu warnen! Nachdem das Gewitter bemerkt wurde, sollte abhängig von seiner Entfernung und Geschwindigkeit der sicherste erreichbare Zufluchtsort angestrebt werden. Anhand der Zeitdifferenz zwischen Blitz (Lichtgeschwindigkeit) und Donner (Schallgeschwindigkeit, ca. 340 Meter/Sekunde) lässt sich die Entfernung des Blitzes berechnen. Durch Wiederholung der Berechnung lässt sich die Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit des Gewitters abschätzen: Jede Sekunde, die der Abstand zwischen Blitz und Donner kürzer wird, ist es 340 m näher gekommen. Unter 3 Sekunden zwischen Blitz und Donner, also unter ca. 1 km Entfernung, ist jederzeit die Möglichkeit eines Einschlags in der Nähe gegeben. Die Zeitspanne von 3 Sekunden kann annähernd abgeschätzt werden, indem man langsam "einundzwanzig, zweiundzwanzig" zählt.

Lebensgefährlich, da wahrscheinlich falsch überliefert, ist ein altes deutsches Sprichwort:

Vor den Eichen sollst du weichen
Und die Weiden sollst du meiden.
Zu den Fichten flieh mitnichten,
Linden sollst du finden,
Doch die Buchen musst du suchen!

Früher wurden niedrige Gewächse (Büsche) im Deutschen als "Bucken" bezeichnet. Man soll sich also eher ins Gebüsch schlagen, als sich neben einen Baum zu stellen.

(Quelle der Tipps: wikipedia.de)

 

 

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