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Zeit für mich

Denkt auch an euch!

Als berufstätige Frau, Mutter und Geliebte alles und allem gerecht zu werden, ist nicht einfach. Meistens gelingt es sogar, nur eine Person kommt zu kurz: Sie selbst.

Dieser Zustand mag eine Weile gut gehen, aber auch nur eine Weile. Deshalb solltet ihr frühzeitig dafür sorgen, dass ihr für euch selbst ausreichende Freiräume in eurem Leben schafft. Wir haben da ein paar gute Ideen, wie das gelingen kann ...


Den Tagesablauf gut organisieren

Ein gut organisierter Tagesablauf ist notwendig, um die Anforderungen von Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Hier ein paar Tipps, die den Alltag erleichtern:

Plant künftig gemeinsam mit eurem Partner, wer welche Aufgaben im Alltag übernimmt. Wenn es eure finanzielle Lage zulässt, solltet ihr euch Hilfe für den Haushalt holen. Häufig sind Hausarbeiten ein großer Streitfaktor bei berufstätigen Ehepaaren. Mit einer Haushaltshilfe fällt dieser Streit- und Stresspunkt größtenteils weg.

Überlegt euch Strategien für Krisenfälle: Was passiert, wenn die Kinder krank werden? Wer kümmert sich um Ihr Kind, wenn Kindergarten oder Schule ausfallen? Wer kann einspringen? Die Oma, die Nachbarin, eine gute Freundin oder gar die Haushaltshilfe?

Verabschiedet euch ganz schnell von dem Bild der jungen, attraktiven Superfrau, die spielend leicht mit Kind, Mann und Karriere fertig wird und nebenbei für ein gemütliches, sauberes Heim sorgt! Vergesst dieses von den Medien aufgebautes Hochglanzidyll und die damit verbundenen Ansprüche.


Eigene Freiräume schaffen

Wenn ihr den Alltag einigermaßen im Griff haben, ist das schon die halbe Miete. Nichts desto trotz solltet ihre auch für eure eigenen Freiräume sorgen. Plant mit Ihrem Partner, wer an welchen Tag "frei" hat für eigene Aktivitäten.

Fragt mal eine Freundin (oder die Mutter von Freunden eurer Kinder), ob ihr euch einmal pro Woche nachmittags für ein paar Stunden die Kinder abnimmt. An einem anderen Tag hat sie "frei".

Gibt es eine Oma, die in der Nähe wohnt? Sicherlich freut sie sich, einen Nachmittag alleine mit ihren Enkeln verbringen zu können.

Fallen alle der bisher genannt "Freiraumschaffer" aus, sollten ihr in den sauren Apfel beißen, und nach einer lieben Babysitterin für Ihre Kinder suchen.

Geschafft: Ihr habet für regelmäßige Freiräume gesorgt. Dann nutzt sie auch. Fangt jetzt nicht an, die Wohnung aufzuräumen oder einzukaufen oder zum Arzt zu gehen. Nutzt diese Zeit nur für euch! Entspannt euch, tankt neue Energie.

Aber wie? Jeder Mensch entspannt sich anders.

 

Unsere Entspannungstipps:

Frische Luft tut immer gut! Macht einen ausgedehnten Spazierganz und lasst euren Gedanken freien Lauf. Vielleicht habt ihr einen Lieblingsplatz in eurer näheren Umgebung. Besucht ihn.

Für den einen ist es Stress, für den anderen Entspannung. Geht eine Runde joggen oder walken! Dabei bekommt ihr ausreichend frische Luft und etwas Bewegung - eben all das, was für ein gutes Wohlbefinden wichtig sein kann!

Achtet darauf, dass ihr gutes Schuhwerk tragt. Wenn ihr lange Zeit keinen Sport getrieben habt, solltet ihr erst langsam wieder anfangen. Und wenn ihr erstmal euren inneren Schweinehund überwunden habt, werdet ihr merken, dass Sport durchaus entspannend sein kann!

Manchmal gibt es Tage, da sind wir so ausgelaucht, dass an einen Spaziergang oder gar Sport nicht zu denken ist. Zwingt euch nicht. Es gibt auch andere Entspannungsmethoden. Trinkt in Ruhe eine Tasse Kaffee oder Tee, legt die Beine hoch und macht eure Lieblingsmusik an oder nehmt ein heißes Bad.

Wenn ihr Schwierigkeiten haben, euch zu entspannen, solltet ihr es mit professionellen Kursen von Yoga oder Autogenem Training versuchen.

Lassen euch von eurem Arzt beraten. Auch bei lang anhaltenden Schlafstörungen solltet ihr Hilfe in Anspruch nehmen. (ker)  

 

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