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Nordic Walking

Vor einigen Jahrzehnten benutzten auch in Deutschland Bergsteiger und findige Wanderer meist Langlaufstöcke, um ihre Ziele schneller, effektiver und gesünder zu erreichen. Trotz spöttischer Blicke ihrer Weggenossen ließen sie sich nicht davon abhalten, die Vorteile dieser Art der Fortbewegung zu nutzen. In den 70ziger Jahren begann der Vater von Christian Neureuther, der als Arzt in Garmisch Partenkirchen tätig war, mit wissenschaftlichen Methoden den medizinischen Nutzen dieser Art des Gehens nachzuweisen. Anschließend ließen sich immer mehr Menschen vom Gebrauch der Stöcke überzeugen.

Die ersten, die die Stöcke als Trainingsgerät "neu erfunden" haben und als Sommertraining für Skilanglauf und Biathlon einführten, sind die Finnen. Mit knapp einer Million Menschen, die regelmäßig "nordic walken", sind sie auch heute noch die "Nordic Walking" Nation schlechthin. Aber inzwischen hat diese effektive Sportart ihren Siegeszug rund um die Welt angetreten.

 

Was ist dran am neuen Trendsport?

Beim Nordic Walking werden etwa 90 Prozent unserer Körpermuskulatur beansprucht. Dadurch werden ein gutes Drittel mehr Kalorien als bei zügigem Gehen ohne Stöcke verbraucht: Verbrennung von mehr als 400 Kilokalorien pro Stunde (kcal/h) statt von nur 280 kcal/h bei normalem Walking.

Jeder kann fast überall zu jeder Jahreszeit diesen Sport ausüben, und er ist schnell und leicht zu erlernen. Durch den Einsatz der Stöcke hat der Nordic Walker zusätzliche Sicherheit auch bei schwierigem Gelände. Um fast ein Drittel werden dabei die Gewichtsbelastungen auf Hüften, Knie und Fußgelenke reduziert und damit der gesamte Bewegungsapparat entlastet. Außerdem lösen sich Verspannungen im Schulter und Nackenbereich. Die Ausschüttung körpereigener Stoffe kann bei Schmerzen helfen, und auch Gewicht lässt sich mit Nordic Walking dauerhaft reduzieren. Außerdem eignet sich Nordic Walking auch für Menschen, die bereits medizinische Vorerkrankungen haben. Egal, ob zu hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Herz-Kreislaufprobleme oder Diabetes: Nordic Walking ist der ideale Einstieg in neue sportliche Betätigung und stärkt außerdem das Immunsystem, fördert die Durchblutung und verbessert die Sauerstoffversorgung im ganzen Körper.

 

Ausrüstung und Training

Die Stöcke:
Heutige Nordic Walking Stöcke sind aus modernsten Materialien gefertigt. Sie sind leicht, stabil und übertragen keine Schwingungen auf den Körper. Außerdem verfügen sie über eine Handschlaufe, die ein Gehen ohne Ermüdung ermöglicht. Wie lange die Stöcke sein sollen, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Am einfachsten ist die 90 Grad Regel: Wenn Oberarm und Unterarm einen 90 Grad Winkel bilden, ist die Länge richtig. Der Deutsche Nordic Walking Verband empfiehlt folgende Formel: Stocklänge gleich Körpergröße mal Faktor 0,66.

 

Kleidung und Schuhe:
Beim Nordic Walking empfiehlt sich funktionelle, atmungsaktive Kleidung.
Besonders in der kühlen Jahreszeit sollte eine Mütze nicht vergessen werden. Denn über den Kopf verliert der Körper viel Wärme. Das Schuhwerk sollte gut sitzen und sicheren Halt geben. Seine Aufgabe lässt sich mit den Begriffen Dämpfen, Stützen und Führen beschreiben. Und wichtigste Regel beim Einstieg ins Training ist, den Puls nicht zu hoch zu treiben. Denn nur dann entfaltet das Training des Nordic Walking alle seine positiven Aspekte.

Der Trendsport ist ganzjährig, überall und bei jeder Witterung durchführbar. Untrainierte über 35 Jahre sollten sich allerdings vor Trainingsbeginn von einem Arzt untersuchen lassen. Beim "Sportcheck" prüft dieser zum Beispiel, ob Herz und Gelenke gesund sind. Bestehen Atemwegsbeschwerden, muskuläre Probleme oder andere Gesundheitsschäden, kann ein ärztlicher Befund zum Beispiel auch einem Nordic-Walking-Kursleiter helfen, die Stunden besser an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Also, an die Stöcke, fertig, los und der Spaß kommt beim Laufen ohnehin fast wie von selbst.

Doris Richter

 

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