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Mohnkuchen

Mohnkuchen, ein Genuss für die Geschmacksnerven!
Diesmal eine vereinfachte Variante eines original schlesischen Familienrezeptes. Mit Tipps für die glutenfreie Zubereitung.

 

Allergie-Information:

Folgendes Rezept kann Eifrei, Weizen- und Glutenfrei, Milch- und Sojafrei, ohne Backpulver oder ohne Hefe und ohne Nüsse zubereitet werden.

 

Schlesischer Mohnkuchen

Zutaten:

1. Füllung:

  • 90 g Grieß z.B. Polenta, Weizengrieß oder Dinkel)
  • 8 Esslöffel Zucker (100 g)
  • 500 g frisch gemahlenen Mohn (vom Bäcker)
  • 125 g verträgliches Streichfett
  • 250 g Honig
  • 2 El Rum (wer keinen Rum mag kann ihn weglassen)
  • 100 g Rosinen, 100 g gemahlene Mandeln oder Haferflocken oder Grieß

 

Zubereitung:

580 ml Wasser mit dem Zucker und dem Grieß aufkochen, vom Herd nehmen und den Mohn dazu geben, der Mohn muss gut gebrüht sein. Dann werden die anderen Zutaten untergerührt.

Wer gerne Honig mag kann die Füllung auch mit 300 g Honig zubereiten und den Zucker weglassen.

 

2. Teig:

Quark-Öl-Teig:

  • 500 g Mehl
  • 100 g Zucker, Backpulver
  • Vanillezucker
  • 6 El (55g) Öl,
  • 6 El (80g) Milch
  • 125 g verträgliches Streichfett
  • 300 g Quark oder Sojacreme

 

Bei 200°C Ober und Unterhitze vorgeheizt,20 Minuten auf der unteren Schiene dann 10 Minuten auf der oberen Schiene, backen.

Für Milchallergiker Hefeteig nehmen!

Hefeteig:

  • 250 g Milch oder Wasser
  • 100 g Streichfett
  • 100 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe 

90 Minuten im Brotbackautomat gehen lassen!
Bei 180°C Heißluft vorgeheizt, ca. 30 Minuten backen.

 

Streusel

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 150 g weiches verträgliches Streichfett

 

Zubereitung:

Einen Hefe- oder Quarkteig bereiten (Tipps für Hefeteig gibt beim „Berliner“ Rezept vom Februar 2006). Den fertigen Teig auf dem Blech ausrollen und mit der Mohnmasse bedecken. Die Zutaten für die Streusel mit einer Gabel oder einem Knethaken zu Streuseln verarbeiten, auf den Kuchen geben und dann wie oben beschrieben backen.

Tipp: Diesen Kuchen kann man gut einfrieren, er hält sich frisch gebacken einige Tage, so dass man ihn auch schon zwei Tage vor dem Verzehr zubereiten kann.

 

 

Für eine glutenfreie Variante nimmt man folgende Zutaten:

Füllung:

90 g Polenta oder Maisstärke, 500 g frisch gemahlenen Mohn, 8 Esslöffel Zucker (100 g), 125 g verträgliches Streichfett, 250 g Honig, 2 El Rum (kann man auch gut weglassen), 100 g gemahlene Mandeln oder Polenta, 100 g Rosinen

Die Füllung bereitet man zu, wie oben beschrieben. Für den Teig und die Streusel verwendet man eine glutenfreie helle Mehlmischung.
Zu den einzelnen Zutaten:

 

Infos:

  • Mohn wird beim Bäcker in einer „Quetsche gemahlen“. Laut unserem Bäcker wird nur Mohn in einem solchen Gerät behandelt. Die Gefahr einer Verunreinigung durch andere Nahrungsmittel besteht also nicht.

  • Milch: kann man durch jede Ersatzmilch (Soja-, Reis-, Hafer-, -Pulver, ?) austauschen oder Wasser verwenden

  • verträgliches Streichfett: ist z.B. die gewohnte Margarine, oder eine vom Ernährungsberater empfohlene Margarine. Bei Verwendung von Ghee  oder Speiseöl, sollte man ungefähr 70% - 80% der Fettmenge nehmen und die restlichen 20 % -30% durch eine andere, im Rezept verwendete, Flüssigkeit ersetzen.

  • Zucker: wer keinen Haushaltszucker nehmen möchte, kann Rohrzucker verwenden

  • Grieß: es eignet sich Grieß aus Mais, aus Dinkel, aus Weizen, ob Vollkorn, Hartweizen oder Weichweizengrieß, die Unterschiede sind nicht so groß, nehmen sie den Grieß, den sie grad zur Hand haben.

  • Verträgliches Mehl: es eignet sich ausgemahlenes Mehl, Dinkelmehl, sowie helle, glutenfreie Mehlmischungen die sich für Hefeteig eignen.

  • Backpulver: man kann Weinsteinbackpulver verwenden. Weinsteinbackpulver ist besser verträglich als normales und man hat den typisch stumpfen Backpulvergeschmack nicht. Backen Sie einen Backpulverteig immer möglichst rasch ab und lassen Sie ihn nicht in der Wärme stehen, damit die Treibkraft der Kohlensäure nicht bereits vor dem Backen verpufft.

  • Gemahlene Mandeln für die Füllung: man kann auch andere gemahlene Nusssorten nehmen. Wer keine Nüsse verwenden möchte, kann Grieß oder glutenfreien Maisgrieß (Polenta) zugeben.

  • Honig: nehmen sie ihren Lieblingshonig

  • Trockenhefe: natürlich eignet sich auch frische Hefe

  • Vanillinzucker: kann man weglassen oder auf Vanillezucker bzw. Vanilleschoten oder auf Omas Vanillepulver (Aroma) zurückgreifen

  • Quark für den Quarkteig: kann man durch ein cremiges neutrales Sojaprodukt ersetzen (500 g kosten im Reformhaus 1,59 €).

  • Öl für den Quarkteig: es eignet sich jedes geschmacksneutrales Speiseöl


Sämtliche Variationen lassen sich untereinander kombinieren!

 

© Tanja Kästing 10/2008

 

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