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Frikadellen, Buletten oder Fleischpflanzerl

Frikadellen, Buletten, Fleischpflanzerl - es gibt viele Namen für gebratene Hackfleischklöße. Hier ein Rezept ohne Ei, Milch und Gluten. Für’s Picknick im Sommer oder als Snack im Freibad, kann man gebratene Frikadellen gut vorbereiten und kalt mitnehmen.
Auf dem Foto sind Frikadellen mit Kartoffelstückchen zusehen, die im Backofen gegart wurden. Varianten wie Hamburger und Kohlrouladen sind auch beschrieben.


Allergie-Information:

Folgendes Rezept kann Eifrei, Weizen- und Glutenfrei sowie Milch- und Sojafrei, zubereitet werden. Weitere Zutateninformationen und Austauschmöglichkeiten am Ende des Rezeptes.

 

+ + + Frikadellen + + +

 

Zutaten:

  • 500 g Hackfleisch: z.B. halb Rind und halb Schwein
  • 100 g frisch geriebene Kartoffel
  • 1 altes in Wasser eingeweichtes und gut ausgedrücktes Brötchen (Austauschmöglichkeiten siehe unten)
  • 1 große fein gehackte Zwiebel
  • Gewürze nach Geschmack, z.B.: 10 g /1 geh. Tl. Senf, 10 g / 1 geh. Tl. Salz, Pfeffer, Kräuter

 

Zubereitung:

Das gemischte Hackfleisch und die anderen Zutaten gut mit den Händen verkneten. Frikadellen formen (z.B. 8 Stück), sie sollten etwas flacher als breit sein. Jede Seite etwa 5 Minuten in heißem Öl anbraten und dann noch etwa 10 bis 15 Minuten bei geringer Temperatur garen.
Da Hackfleisch mit Bakterien belastet sein kann, sollte laut einer Info aus dem Internet die Kerntemperatur beim Garen mindestens 65°C betragen damit die evt. vorhandenen Bakterien absterben, besser noch für 10 Minuten 70°C oder für 3 Minuten 80°C.

Beilage: z.B. Spinat und Kartoffeln.

Im Backofen:

Die fertig geformten Frikadellen auf einem Backblech bei 220 °C Heißluft vorgeheizt, für ca. 20 bis 30 Minuten, garen. Wenn die Frikadellen nicht kross genug sind, gegen Ende der Garzeit kurz den Grill dazuschalten. Das Fleisch bäckt auf dem Blech an, also besser auf Backpapier backen oder das Blech einfetten.

 

Tipp - Geflügelhackfleisch: Die Frikadellen sollen noch besser zusammen halten, wenn man die Hälfte des Hackfleisches durch Geflügelhackfleisch ersetzt. Geflügelfleisch muss man jedoch höher erhitzen und selber frisch durch den Fleischwolf drehen da es aus hygienischen Gründen kein Geflügelhackfleisch zu kaufen gibt.

 

Variante - mit Grünkernschrot: Statt dem eingeweichten Brötchen z.B. 200 g Grünkernschrot mit der Zwiebel im Topf anrösten und mit 400 ml Wasser ablöschen, aufkochen, würzen (z.B. mit gekörnter Brühe) und dann ca. 15 Minuten ohne Hitze quellen lassen. Diese Masse mit dem Hackfleischteig vermengen und wie oben weiterverarbeiten. Wer mag, kann noch 5 El Zaziki mit in den Hackfleischteig geben.

 

Abwandlung - Wirsing- oder Kohlrouladen: Aus dem Fleischteig 8 rohe Frikadellen formen und in blanchierte Weißkohlblätter (oder Wirsingblätter, die müssen nicht zwingend blanchiert werden, da sie sich leichter wickeln lassen als Weißkohlblätter; besser verarbeiten lassen sie sich jedoch, genau wie die Weißkohlblätter, wenn sie blanchiert sind) einwickeln, mit ein oder zwei Rouladennadeln oder Zahnstochern feststecken und von allen Seiten scharf anbraten. Mit etwas Wasser (sollte ein kleiner Rest vom Kohl übriggeblieben sein, kann man noch einige gehackte Blätter oder gehackte Zwiebel zugeben) auffüllen und dann ca. 20 Minuten schmoren, nach 10 Minuten einmal wenden. Aus dem Sud kann man eine leckere Sauce bereiten indem man etwas Wasser mit ein bis zwei Esslöffeln Mehl oder Stärke verrührt und in dem Sud, zum andicken, einmal aufkocht, abschmecken, fertig. Kohlrouladen gelingen auch im Backofen, dann sollte man sie jedoch zuerst anbraten und in einer geschlossenen Form weiter schmoren.

Beilage: Kartoffeln

 

Abwandlung - Hamburger im Hot-Dog-Brötchen: (Der Hackfleischteig lässt sich länglich einfacher formen als rund. Im länglichen Hot-Dog-Brötchen hat man bei jedem Bissen etwas Fleisch, auch wenn das Fleisch nicht so breit ist wie das Hotdog. Bei den runden Hamburgern benötigt man viel Erfahrung um das Fleisch so hinzubekommen, dass es auch nach dem Garen die richtige Größe für das Hamburgerbrötchen hat, oft reicht das Fleisch nur für den mittleren Teil des Brötchens oder man muss die doppelte Menge Fleisch nehmen, was jedoch sehr kalorienreich ist.)

 

Für das Fleischpatty

Man nehme pro Portion 80 g Rinderhackfleisch, je eine Messerspitze Salz und Pfeffer, Zusätzlich, je nach Geschmack evt. Senf und gehackte Zwiebeln
Alle Zutaten gut verkneten. Den Fleischteig zu einer „Wurst“ rollen, die etwas länger ist, als das Hot-Dog-Brötchen. Dann die „Wurst“ möglichst plattdrücken. Sollte das Fleisch trotz allem nach dem Garen kürzer geworden sein, als das Brötchen (manchmal liegt das am Fleisch), kann man das Fleisch auch nach dem Garen noch längs in zwei Stücke schneiden und damit das Brötchen ganz belegen.

  • Nun das Patty in der Pfanne mit wenig Fett von beiden Seiten bei mittlerer Hitze braten. Wenn sich das Fleischpatty an der Unterseite bräunt, wenden.
  • Man kann das Patty auch im Kontaktgrill garen, dann benötigt es je nach Grill ca. 5 bis 6 Minuten Garzeit.
  • Im Backofen benötigt ein dünnes Patty, bei 220°C Heißluft, vorgeheizt, ca. 13 Minuten, nach 10 Minuten kann man den Ofen bereits ausschalten.

außerdem: benötigt man pro Portion ein Hot-Dog-Brötchen (oder ein anderes verträgliches Brötchen) und je nach Geschmack z.B. geröstete Zwiebeln, Gurkenscheiben, Salatblätter, Zwiebelringe, geraspelte Möhren u.a.

sowie: verschiedene Saucen nach Geschmack z.B. Ketchup, Senf, Hamburgersauce (ist in der Regel auch ohne Ei) u.a.

 

Info: Hamburger außer Haus

Eine berühmte Burgerkette ist seid Jahren unser Anlaufpunkt, wenn wir in unterwegs in fremden Städten sind. Filialen dieser Kette gibt es überall und die Zutaten sind auch immer die gleichen. Sowohl Pommes wie auch Hamburger und Cheeseburger, sogar die kleinen Hühnchenteile sind dort garantiert ohne Eibestandteile. Das sogenannte Happymeal, das man für Kinder dort bekommen kann, ist für uns also wirklich immer ein „fröhliches Mahl“ gewesen, denn wir konnten stets sicher sein, dass unterwegs kein allergischer Notfall eintritt. Auf Anfrage bei der deutschen Zentrale kann man dort auch eine speziell für Allergiker entwickelte Zutatenliste bekommen.

 

Zu den einzelnen Zutaten:

  • Hackfleisch: ist stark zerkleinertes, rohes Fleisch. Traditionell nimmt man für Frikadellen halb Rind halb Schwein, man kann jedoch auch Schaf- und Ziegenhackfleisch kaufen. Hackfleisch sollte besonders für Allergiker frisch sein, denn Hack verdirbt schnell und damit könnte auch der Histamingehalt im Fleisch steigen. Deshalb Hackfleisch immer gut durchgaren.
  • Geriebene Kartoffel: sorgt für die Bindung, statt dessen kann man auch ein Ei nehmen. Damit der Rest Kartoffel auch Verwendung findet, kann man die Endstücke vom Reiben zusammen mit der Zwiebel klein schneiden und mit in die Masse kneten.
  • Ein altes, eingeweichtes Brötchen: ist eine traditionelle Zutat, kann man aber auch weglassen oder 60 g Haferflocken nehmen; die man mit 45 g kochendem Wasser übergießt und etwas quellen lässt, das gelingt auch mit 60 g Paniermehl. Wer Gluten meiden muss, nimmt glutenfreien Zwieback und reibt diesen oder weicht ihn ein - es gibt auch glutenfreies Paniermehl, außerdem eignet sich Amaranthpopcorn.
  • Grünkernschrot: ist sehr aromatisch und passt deshalb gut zum Frikadellenaroma. Grünkernschrot bekommt man im Bioladen und in manchen Reformhäusern.
  • Zwiebel: kann man natürlich auch weg lassen, - für den typischen Frikadellengeschmack sind Zwiebeln jedoch unverzichtbar.
  • Gewürze: kann man nach Belieben variieren.
  • Hot-dog-Bötchen: gibt es in vielen Supermärkten, in der Regel enthalten diese weichen Brötchen keine Hühnereibestandteile.

Sämtliche Variationen lassen sich untereinander kombinieren!

 

© Tanja Kästing 2007 

 

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