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Im Reich der Träume

Kannst du dich noch an deinen Traum von letzter Nacht erinnern? Wenn ja, dann befindest du dich in bester Gesellschaft, denn rund 80 Prozent der Menschen wissen am nächsten Morgen noch, wovon sie geträumt haben. Wir träumen jede Nacht, auch wenn sich nicht jeder daran erinnern kann.

Träume sind existenziell für die menschliche Entwicklung. Darüber sind sich viele Wissenschaftler einig. Was ein Mensch nächtlich träumt, hängt von vielen Faktoren ab. Wenn du einen schönen und entspannten Tag erlebt hast, wirst du dich nachts kaum mit Albträumen quälen. Bereitet dir aber etwas Sorgen oder sogar Angst, kann es durchaus passieren, dass sich diese Ängste in deinen Träumen widerspiegeln.

Dein Unterbewusstsein will dir dann „etwas sagen“. Auf dieselbe Art werden auch die positiven Ereignisse in den Träumen verarbeitet. In Träumen kann dir alles passieren. Dir wachsen auf einmal Flügel, du kannst mit Tieren sprechen oder von den höchsten Bäumen springen, ohne dir einen Kratzer zu holen.

Nach menschlichem Verständnis ergeben Träume oft keinen Sinn. Es gibt aber Menschen, die unsere Träume angeblich deuten können. Sie interpretieren die geträumten Ereignisse, um sie für die Wirklichkeit verständlicher zu machen. Doch die Deutung von Trauminhalten ist sehr umstritten und oft nicht aussagekräftig.

Träume werden aber auch nach rein wissenschaftlichen Kriterien erforscht. So genannte Schlafforscher beschäftigen sich mit den Körperfunktionen während
der nächtlichen Ruhe.

Lange ging man davon aus, dass der Schlaf ein passiver und sogar todesähnlicher Zustand sei. Dies wurde widerlegt, indem ein Wissenschaftler aus den USA die Phase des so genannten REM-Schlafes entdeckte. Während dieser Schlafphase zeigen Messgeräte höchste Gehirnaktivität an und der Schlafende bewegt seine Augenlider sehr schnell.

REM ist die Abkürzung für „Rapid Eye Movement“, was übersetzt „schnelles Bewegen der Augen“ bedeutet. Haben Schlafende diese Phase erreicht, begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise ins Reich der Träume.


Schlafen will erforscht sein

„So wie man sich bettet, so schläft man”, lautet ein kluges Sprichwort. Das ist in der Tat wahr. Viele betten sich leider nicht so gut und leiden häufig unter Schlafstörungen.

Dabei ist Schlaf für unser Wohlbefinden sehr wichtig. Ein normaler Mensch verschläft im Durchschnitt ein Drittel seines Lebens. Wie viel Schlaf ein Mensch täglich braucht, ist individuell verschieden. Als Richtwert geben Ärzte und Forscher sieben bis neun Stunden beim Erwachsenen an. Kinder haben ein etwas höheres Schlafbedürfnis. Direkt vorm Schlafengehen sollte man nicht mehr übermäßig viel essen oder Gruselfilme gucken, da sich das sonst in einem schlechten Schlaf bemerkbar machen könnte. Leiden Personen unter anhaltenden Schlafstörungen, hilft oft ein Besuch im Schlaflabor. Dort verbringt man seine wohlverdiente Nachtruhe unter ärztlicher Aufsicht. Dabei wird jede Bewegung des Patienten mit Hilfe von Maschinen aufgezeichnet. Die behandelnden Schlafforscher messen und deuten dabei diese Daten, um eine mögliche Ursache für die Schlaflosigkeit zu finden.


Was genau macht ein Schlafforscher?

Das Wort Schlafforscher ist auf dieser Seite schon mehrfach gefallen, doch was macht der eigentlich genau? Das und mehr wollten wir von Dr. Tillmann Müller vom Schlaflabor Münster wissen und haben mal nachgefragt ...


Was genau machen Schlafforscher?

Müller: Sie untersuchen im Allgemeinen, warum Menschen schlafen, und vor allem, warum Menschen schlecht schlafen. Sie untersuchen verschiedene Schlafkrankheiten wie Schlafwandeln oder verschiedene Schlafstörungen.


Seit wann gibt es die Schlafforschung?

Müller: Das ist noch eine sehr neue Disziplin. In Deutschland finden die Untersuchungen erst seit 1987 statt. Das münstersche Schlaflabor gehörte zu
den ersten in Deutschland.


Wie wird man Schlafforscher?

Müller: Normalerweise arbeitet man schon länger in einem Schlaflabor, denn für
dieses Gebiet braucht man ein spezielles Wissen. Viele Schlafforscher sind Mediziner, aber auch Psychologen oder andere Naturwissenschaftler. Daran schließt sich eine spezielle Ausbildung zum Somnologen an. Das ist der Fachausdruck für Schlafforscher. Diese Prüfung ist aber leider sehr schwierig und erfordert viel Wissen.


Wie viele Patienten behandeln Sie?

Müller: Wir behandeln in etwa 600 Patienten pro Jahr im Schlaflabor. Das heißt, die Patienten bleiben bei uns zwei Nächte zur Beobachtung. Daneben kommen jährlich etwa 500 weitere Patienten in unsere Schlafambulanz. Das ist eine spezielle Sprechstunde, in der wir die Patienten beispielsweise über einen
besseren Schlaf informieren.


Kann man viele Schlafstörungen heilen?

Müller: Ja, das kann man. Es kommt dabei auf die Schlafstörung an. Etwa 80 Prozent der Patienten können geheilt werden.


Was macht Ihnen an Ihrem Beruf besonders Spaß?

Müller: Die Schlafforschung ist ein äußerst spannendes Gebiet, da man als Wissenschaftler noch viel Neues erfahren kann. Zudem kann man vielen Menschen mit Schlafproblemen helfen. Das macht mir Freude.



Weitere Infos zu den Themen "Schlaf" und "Traum" findest du hier:

 

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