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Heidi

Eine Autofahrt durch die Schweizer Alpen. Schneebedeckte Berghänge, deren weiße Pracht nur von dem dunklen Grün einiger, fast verloren wirkender Tannen durchbrochen wird. Und dann plötzlich, mitten in dieser Einöde, taucht eine Hütte auf.  In genau diesem Moment drängt sich der Gedanke an eine Person geradezu auf: Heidi!

 

Heidis Leben

Sie ist aus den Bergen genauso wenig wegzudenken, wie das Oktoberfest aus München: Johanna Spyris Heidi.

Das Waisenmädchen wird von seiner Tante Dete in die Berge zu ihrem letzten noch lebenden Verwandten geschickt. Der „Alm-Öhi“, wie er von allen anderen Dorfbewohnern nur genannt wird, ist ein Eigenbrötler, der auf einer kleinen Berghütte lebt und sich bewusst menschlicher Gesellschaft entzieht. Kein Wunder also, dass das gesamte Bergdorf von dem Gedanken, dass Heidi von nun an bei diesem eigenartigen Kauz leben soll, schockiert ist. Aber bald schon erobert das kleine Mädchen das anfangs so schroffe Herz ihres Großvaters und liebt das Leben in der kleinen Hütte so sehr, dass sie sich nichts anderes mehr vorstellen kann.

Heidis bester Freund ist ein Junge namens Peter, der auf den Berghängen Ziegen hütet. Gemeinsam tollen die beiden durch die Bergidylle, in der es viel Spannendes, aber auch manch Gefährliches zu entdecken gibt. 
So ist es nicht verwunderlich, dass Heidis Leben völlig aus den Fugen gerät, als ihre Tante wieder auftaucht und sie nach Frankfurt schickt. 

Dort soll Heidi der gelähmten Clara Gesellschaft leisten. Obwohl sich zwischen den beiden schnell eine Freundschaft entwickelt, vermisst Heidi die von ihr so sehr geliebten Berge, ihren Alm-Öhi und den Ziegenpeter. Als das Heimweh sie zunehmend krank macht und sie zu Schlafwandeln beginnt, darf sie schließlich in die Berge zurückkehren.

 

Die Autorin

Heidis Erfinderin ist die Schweizerin Johanna Spyri. Die 12.06.1827 geborene Autorin wuchs in Hirzel auf. 1852 den Rechtsanwalt und Redakteur der „Eidgenössischen Zeitung“ Johann Bernhard Spyri. Als ihr Ehemann später Stadtschreiber von Zürich wird, beginnt Johanna Spyri zunehmend an gesellschaftlichen Ereignissen teil zu nehmen und lernt so unter anderem Persönlichkeiten wie Gottfried Keller und Richard Wagner kennen. 1871 wird ihre erste Erzählung „Ein Blatt auf Vronys Grab“. 1880 verfasst sie die Geschichte der kleinen Heidi unter dem Titel „Heidis Lehr- und Wanderjahre“, gefolgt von „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“. 

Der Erfolg in der heimischen Schweiz bleibt anfangs jedoch aus. Spyirs Landsleute gehen mit dem von ihr geprägten Bild nicht wirklich konform. Ganz im Gegensatz zu Deutschland. Hier liebt man die Geschichte über das kleine Mädchen, das in der Bergidylle aufwächst. Erst später entwickelt die Geschichte auch in der Schweiz eine größere Popularität. Johanna Spyri stirbt am 07.07.1901 in Zürich. Obwohl sie 31 Bücher und unter anderem  27 Erzählbände veröffentlicht hat, bleibt „Heidi“ doch das einzige Werk, das einen weltweiten Bekanntheitsgrad entwickelte.

 

Die Geschichte zur Figur „Heidi“

Wie beliebt die kleine Heldin aus den Bergen wirklich ist, zeigen die mannigfaltigen Verfilmungen des Stoffs. Nachdem „Heidi“ 1880 erstmals als Romanfigur in Erscheinung trat, erschien 1937 der erst US-Kinofilm mit Shirley Temple in der Hauptrolle. Zwischen 1952 und 1969 erfolgten vier weitere deutsche oder schweizerische Verfilmungen der Romanvorlage mit namhaften Darstellern wie z.B. Maximilian Schell. 1977 produzierte die Schweiz eine 26 teilige TV-Serie. 1993 erschien erneut eine amerikanische Kinoversion mit Jason Robards, unter anderem bekannt aus „The day after“. Die aktuellste Verfilmung ist eine französisch-schweizerische Koproduktion aus dem Jahre 2001.

Allerdings erlangte die Figur der „Heidi“ nicht nur durch die Realverfilmungen ihre Popularität. Wer kennt nicht die japanische Zeichentrickserie, die 1978 erstmals im deutschen TV ausgestrahlt wurde (Originaltitel "Arupusu no shôjo Haiji"). Mindestens so bekannt wie die Serie selbst ist wohl der gleichnamige Titelsong von Christian Bruhn, interpretiert durch Gitti und Erika. So mancher machte damals wie heute zum „Holleradiho“ seine ersten Jodelversuche. Der Geissenpeter erhielt im Übrigen seine Stimme damals durch Thomas Ohrner (ehemaliger Jungschauspieler, bekannt durch Filme wie „Manni, der Liboro“ oder „Timm Thaler“). (kae)
 

Links

Infos zu Heidi

 

Infos zu Johanna Spyri


 

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