Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Seite für Kinder »» Kinderhelden

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Weihnachten

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

News für Kids

Kreativ-Club

Thema Spezial

Wieso & Warum

Natur & Umwelt

DonnerWetter!

Einfach tierisch!

Reportage

Kinderhelden

Rund um die Welt

Fußball

Pias Ponyseite

Spiel & Spaß

Kochecke für Kinder

Einfach einzigartig: Kunst!

Kindermedien

 

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aus der Bücherecke

Von Mozart bis Malala: Faszinierende Persönlichkeiten, die jeder kennen sollte

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

„Der Räuber Hotzenplotz“ wird 50 Jahre alt

Am 1. August 2012 feierte das berühmte Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler seinen 50. Geburtstag. Es erschien am 1. August 1962 im Thienemann Verlag, die Fortsetzungen "Neues vom Räuber Hotzenplotz" 1969 und "Hotzenplotz 3“ 1973.

 

Wie „Der Räuber Hotzenplotz“ entstand – Otfried Preußler erzählt

„Der Räuber Hotzenplotz“ ist eine klassische Kasperlgeschichte: Kasperl und Seppel machen sich auf, den wilden Räuber Hotzenplotz zu fangen, der Großmutters Kaffeemühle gestohlen hat. Unglücklicherweise geraten sie dabei in die Hände des Räubers Hotzenplotz und des bösen Zauberers Zwackelmann.

Otfried Preußler schrieb die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz aus seiner alten Liebe zum Kasperltheater und um sich von der schweren Arbeit an „Krabat“ abzulenken. Was brachte ihn damals auf die Idee?

„Jetzt schreibst du mal was Lustiges, etwas zum bloßen Spaß – sagen wir eine Kasperlgeschichte, in der alle Personen vorkommen, die zu einem richtigen Kasperlstück gehören, einschließlich Räuber und Polizist“, sagt Preußler. „Der Anfang war rasch gemacht und da ich für meinen Räuber einen richtig schönen Kasperltheaternamen brauchte, habe ich ihn kurzerhand mit dem Namen eines Städtchens in Mährisch-Schlesien ausgestattet, der mir von der Schule her in Erinnerung geblieben war, weil er schon damals großen Eindruck auf mich gemacht hatte. Als ich mir die erste Geschichte vom Räuber Hotzenplotz ausdachte, habe ich natürlich nicht ahnen können, welch ungewöhnlichen Anklang der Mann mit den sieben Messern beim verehrlichen Publikum finden würde. Und ich habe auch keineswegs die Absicht gehabt, diesem Kasperlbuch ein weiteres folgen zu lassen, was ich sogar beweisen kann: Sonst hätte ich nämlich den großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann unter keinen Umständen bereits im ersten Band das Zeitliche segnen lassen.

Sieben Jahre später, nachdem Tausende von Kindern mich mit Anfragen, Bitten und detailierten Vorschlägen für weitere Hotzenplotzbücher bestürmt hatten, habe ich mich wohl oder übel dazu entschließen müssen, einen zweiten Hotzenplotzband zu schreiben, und da hat es mir dann um den leichtfertig aus dem Spiel gebrachten Herrn Zwackelmann ganz schön Leid getan. Für ihn sind dann, sozusagen aushilfsweise, die Witwe Schlotterbeck und ihr Krokodilhund Wasti in die Geschichte ‘Neues vom Räuber Hotzenplotz’ hereingekommen, wobei mir allerdings wiederum ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. Es handelt sich ja bei Wasti bekanntermaßen um einen Langhaardackel, den die Frau Schlotterbeck bloß versehentlich in ein Krokodil verwandelt hat – und nun hatte ich verpasst, ihn am Ende des zweiten Bandes wieder zum Dackel werden zu lassen.

Die Folge davon? Eine neuerliche Flut von Briefen und Postkarten mit der immer wiederkehrenden Frage, wie es denn mit dem Wasti Schlotterbeck weitergeht. Diesmal hat es bloß noch vier Jahre gedauert, bis ich mürbe gewesen bin. Da habe ich dann ‘Hotzenplotz 3’geschrieben und bin peinlichst darauf bedacht gewesen, am Ende des Buches nur ja keinen offen gebliebenen Handlungsfaden zu übersehen. Und da ich zudem auch noch unmissverständlich im Titel des Buches erklärt habe, dass dies meine dritte und endgültig letzte Kasperlgeschichte sei, steht zu hoffen, dass sich ein p.t. Publikum damit abfinden wird.“

 

Hotzenplotz - ein Schurke erobert die Welt

Die drei Bände um den "Räuber Hotzenplotz" haben sich weltweit über 7,5 Millionen mal verkauft, allein in Deutschland über 5 Millionen mal.
Der erste Band ist in über 30 Sprachen übersetzt worden, darunter Koreanisch, Litauisch, Russisch, Chinesisch und Afrikaans. Zurzeit befindet sich dieser in der 64. Auflage. „Der Räuber Hotzenplotz“ und „Neues vom Räuber Hotzenplotz“ standen jeweils (1963 bzw. 1970) auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises in der Kategorie Kinderbuch.

 

Der Autor

Otfried Preußler (geb. 1923) ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Autoren deutscher Sprache. Er hat über 25 Bücher geschrieben, die in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden und in mehr als 300 fremdsprachigen Ausgaben vorliegen.

Die deutsche Gesamtauflage seiner Bücher liegt bei über 18 Millionen Exemplaren, weltweit beträgt sie fast 50 Millionen Exemplare. Otfried Preußlers Bücher wurden weltweit vielfach ausgezeichnet. Seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.

 

50 Jahre Der Räuber Hotzenplotz - Jetzt treibt er's richtig bunt

Das Jubiläum feiert der Thienemann Verlag mit einer Sonderausgabe von allen drei Bänden, in denen Mathias Weber die schwarz-weißen Originalzeichnungen von Franz Josef Tripp koloriert hat. Daher steht der Geburtstag auch unter dem Motto "50 Jahre Der Räuber Hotzenplotz - Jetzt treibt er's richtig bunt!". Die Sonderausgabe kann hier >> bestellt werden.

 

 

Weitere Infos gibt es auf

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Kinderhelden

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben



Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz