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TKKG

Am 28.09. ist der zweite TKKG-Film „Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine“ in den deutschen Kinos angelaufen. Seit 1979 schon begeistern die vier Hobby-Detektive in Hörspielen, Fernsehserien, Kinofilmen und Computerspielen Kinder und auch so manchen Erwachsenen immer wieder aufs Neue mit ihren spannenden Fällen und Abenteuern.

 

Die Charaktere

Der Namen der Bande leitet sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen ihrer Mitglieder Tim (früher „Tarzan“), Karl, Klößchen und Gaby ab. Gemeinsam klären sie spannende und knifflige Kriminalfälle angefangen von Raub über Diebstahl bis hin zu Entführungen. Dabei sind immer Köpfchen, Beobachtungsgabe, Mut und zuweilen auch Tims Fäuste gefragt.

Tim ist der Anführer der TKKG-Bande. Er geht wie die anderen 3 in die 9. Klasse eines Internats, wo er auch wohnt. Sein Vater ist vor 6 Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen, die Mutter arbeitet als Buchhalterin und kann das Schulgeld nur mühsam aufbringen. Tim zahlt es ihr jedoch stets durch sehr gute Zeugnisse zurück. Überdies gilt er als das sportlichste und athletischste TKKG-Mitglied, interessiert sich besonders für Kampfsport, Volleyball und Leichtathletik und verfügt über viel Körperkraft. Da er Ungerechtigkeit hasst, mischt er sich oft ein, wenn seine Freunde ungerecht behandelt werden. Eigentlich heißt Tim Peter Carsten. Seinen Spitznamen hat er bekommen, da sein Großvater Timotheus heißt. In früheren Folgen wurde er „Tarzan“ genannt. Da dieser Name jedoch urheberrechtlich geschützt ist, musste sich der Autor einen neuen Namen ausdenken.

Karl Vierstein wird von seinen Freunden auch Karl, der Computer genannt, da er über ein phänomenales Gedächtnis verfügt und sich fast alles merken kann. Diese Gabe hat er wahrscheinlich von seinem Vater, einem Professor für Mathematik, geerbt. Karl wohnt nicht im Internat, sondern bei seinen Eltern. Er ist groß, dünn und schmächtig, weshalb er Prügeleien aus dem Weg geht und stattdessen Probleme lieber mit dem Kopf löst. Trotzdem ist er nie feige und steht seinen Freunden immer zur Seite. Im TKKG-Team ist er für technische und wissenschaftliche Dinge zuständig, da er davon die meiste Ahnung hat. Wenn er aufgeregt ist, putzt er sich seine Nickelbrille. Und das manchmal derart heftig, dass er alle paar Monate eine neue braucht.

Klößchen heißt in Wirklichkeit Willi Sauerlich. Seinen Spitznamen haben ihm seine Freunde aufgrund seiner Figur gegeben: Klößchen ist der Sohn eines Schokoladen-Fabrikanten und nascht für sein Leben gern. Eine Tafel Schokolade pro Tag sind ihm nicht genug, lieber verspeist er gleich bis zu fünf von ihnen. Demzufolge ist er dick und unsportlich. Gemeinsam mit Tim bewohnt er das Doppelzimmer „Adlernest“ im Internat. Seine stinkreichen Eltern wohnen zwar im nobelsten Viertel der Stadt, haben aber nichts dagegen, dass Klößchen im Internat lebt: „Da ist mehr los!“. Heimlich wäre er gerne so schlank und sportlich wie Tim.

Auch Gaby, die 4. im Bunde, hat einen Spitznamen. Sie wird „Pfote“ genannt, da sie sehr tierlieb ist und alle Hunde ihr sogleich die Pfote geben. Gaby Glockner ist sehr hübsch, hat lange, blonde Haare und  blaue Augen mit langen Wimpern. Aber das sind nicht ihre einzigen Stärken: Sie ist zudem sehr intelligent und nicht auf den Mund gefallen, wenn es drauf ankommt. Ihr Lieblingsfach in der Schule ist Englisch. Wie Karl wohnt Gaby bei ihren Eltern, ihr Vater ist Kriminalkommissar, ihre Mutter betreibt ein kleines Lebensmittelgeschäft. Tim hat oft das Gefühl, Gaby beschützen zu müssen, da beide eine enge Bindung zueinander haben.

Unterstützung erfahren die 4 jungen Detektive bei der Lösung ihrer Fälle von Gabys Vater, der ja bei der Polizei arbeitet. Er ist den Jungs ein väterlicher Freund und hilft ihnen oft bei den Ermittlungen. Zudem ist auch der Cocker-Spaniel Oskar, Gabys Hund, ein treuer Begleiter der Bande. Er ist auf einem Auge blind, kann jedoch trotzdem helfen, da er einen sehr guten Geruchssinn hat.

 

Die Erfolgsgeschichte

Neben den Drei ??? ist TKKG die erfolgreichste deutsche Jugend-Krimi-Reihe. Hier ein kurzer Abriss der Geschichte von TKKG:

1979 werden die ersten 5 TKKG-Bücher auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt und ab 1980 per Fernsehwerbung in ARD und ZDF promotet. 1981 erscheinen die ersten TKKG-Hörspiele bei Europa-Cassetten, die heute Kultstatus besitzen. 1984 werden erste TKKG-Clubs gegründet. 1985 schließlich wird ein weiteres Medium erschlossen: Die ersten 6 TKKG-Filme werden im Fernsehen ausgestrahlt, 1987 folgen 6 weitere. 1992 kommt der erste TKKG-Film „Das Drachenauge“ in die Kinos. Die erste TKKG-CD erscheint 1994, 1998 geht www.tkkg.de online. Mittlerweile gibt es auch mehrere TKKG-CD-ROMs und Computerspiele. Und am 28.09.2006 schließlich hatte der neueste Kinofilm „TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine“ Premiere. Die TKKG-Titel sind in mehrere Sprachen, zum Beispiel Chinesisch, Französisch oder Indonesisch, übersetzt worden. Alle Bücher sind in Hörspiele umgesetzt worden. Teilweise sind aber auch Hörspiele ohne Buchvorlage erschienen. Deswegen gibt es auch 42 Hörspiele mehr als Bücher. Insgesamt sind bis heute 152 Hörspiele herausgegeben worden.

 

Der Autor

Als Autor und Erfinder der TKKG-Reihe gilt Stefan Wolf. Das ist jedoch nicht sein richtiger Name, sondern ein Pseudonym des Schriftstellers Rolf Kalmuczak. Insgesamt hat er schon unter über 100 Namen publiziert. Die vielen Künstlernamen haben einen ganz einfachen Grund: Rolf Kalmuczak war längere Zeit bei mehreren Illustrierten gleichzeitig als Exklusiv-Autor beschäftigt, und die einzelnen Redaktionen durften voneinander nichts wissen.

Stefan Wolf bzw. Rolf Kalmuczak wurde am 17. April 1938 in Nordhausen/Harz geboren. In der Grundschule hatte er Probleme mit der Rechtschreibung. Später studierte er 3 Semester Germanistik, brach das Studium jedoch ab, da er lieber kreativ tätig sein wollte. Er war Redakteur bei mehreren Tageszeitungen, freier Mitarbeiter beim „Stern“ und hat seit 1966 mehr als 160 Jugendbücher, 2700 Kriminalgeschichten für Illustrierte, 36 Drehbücher, 170 Taschenbuchkrimis, 200 Heftromane und natürlich die berühmte TKKG-Reihe geschrieben. Heute lebt er in Garmisch-Partenkirchen, ist verheiratet und hat eine Tochter.

 

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Sebastian Juris

 

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