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27.06.2019

Gemüse-Eis – Lecker, vegan, gesund, schnell

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Urmel aus dem Eis

Es ist grün, gerade aus einem Ei geschlüpft und es kann sprechen. Die Rede ist nicht von einer neuen genmanipulierten Hühnerrasse, sondern von Urmel. Seine Gene sind zwar schon uralt, schließlich ist er ein Saurier aus grauer Vorzeit, aber manipuliert wurden bei ihm höchsten die Schnüre, an denen die Spieler der Augsburger Puppenkiste zu ziehen pflegten.

 

Urmels Leben

Urmel ist ein Dinosaurier, der in noch in seinem Ei steckte, als die Eiszeit begann. So wurde das kleine Urmelchen eingefroren und verbracht Jahrtausende in seiner eisigen Behausung. Bis zu jenem Tag, als der Eisblock am Strand der Südseeinsel TItuwo angespült wird.

Nun könnte man glauben, es sei eine Sensation, wenn derartiges auf einer kleinen Insel geschieht, nicht aber so auf Tituwo. Dieses Eiland ist alles andere als gewöhnlich und somit ungewöhnlichen Ereignissen gegenüber aufgeschlossener, als der Rest der Welt. Was aber nun macht die Insel so besonders?

Sicherlich sind die sprechenden Tiere, die dort leben, ein Verdienst des Professors Habakuk, der den animalischen Zeitgenossen das Plaudern beigebrachte. Allerdings weisen alle von ihnen einen spezifischen Sprachfehler auf. Da gibt es z.B. Wutz, die ungemein auf Sauberkeit bedachte Schweinedame, Schusch, den Schuhschnabel, den Pinguin Ping, Wara, den Waran und nicht zu vergessen den Seelefanten, der immer ein trauriges Lied auf den Lippen hat. 

Außerdem gibt es dort eine Schule, in der man jederzeit schwänzen darf, ohne bestraft zu werden und die Menschen leben mit den Tieren in einer Eintracht, wie es sie ansonsten nirgendwo auf der Welt mehr gibt.

Nun ist also das Urmelei angekommen und Professor Habakuk motiviert die sprechenden Tiere, es aus zu brüten. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt die Schweinedame Wutz, die somit zu der Ziehmutter des kleinen Sauriers wird.

Als das Urmelinchen geschlüpft ist, sorgt es für jede Menge Trubel auf der kleinen Insel. Sowohl bei den Menschen, als auch bei den Tieren ist es beliebt, wenn auch manchmal vielleicht ein wenig zu naseweis.

Kaum geschlüpft ist das Leben des Urmels auch schon in Gefahr. Seine Geburt hat sich herumgesprochen und nun ist der jagdbegeisterte König Pumponell , seit seiner Absetzung auch bekannt als König Futsch der Erste, mit seinem Diener auf die Insel gekommen, um das ungewöhnliche Tier zu erlegen. Den Inselbewohnern bleibt so nichts anderes übrig, als den beliebten Saurier zu verstecken.

Aber wie wird man den leidenschaftlichen Jägerkönig nun wieder los? Schließlich kann das Urmelchen nicht ewig versteckt bleiben. Auch dafür finden die Insulaner am Ende eine Lösung. So steht dem zufriedenen und vor allem sicheren Leben des kleinen grünen Zeitgenossen nichts mehr im Wege.

 

Der Autor

Da Urmel zwar eine (Zieh) Mutter hat, jedoch ohne Vater auskommen muss, soll an dieser Stelle der schreiberische Erzeuger des Urtieres vorgestellt werden.

Die Idee zu der Geschichte des grünen Sauriers hatte seinerzeit der Schriftsteller Max Kruse.

Der 1921 in Bad Kösen geborene Autor machte in Weimar sein Abitur und begann in Jena mit seinem Studium. Später engagierte er sich am Wiederaufbau der Puppenstube seiner Mutter Käthe. 1958 begann er seine Tätigkeit als Schriftsteller.

Zwischen1969 und 1975 verfasste er insgesamt neun Urmel-Bände, die bei der Leserschaft auf große Begeisterung stießen. 1999 entschied er sich dazu, noch drei weitere Abenteuer des Sauriers zu publizieren. Im Jahr 2001 erschien der letzte Teil der Urmel-Saga.

Bekannt ist Max Kruse vor allem durch seine Literatur für die kleinen Leser. So verfasste der Träger des Bundesverdienstkreuzes, der auch Mitglied des Schriftstellerverbandes „PEN“ ist, neben den Büchern über den grünen Saurier eine Vielzahl weiterer Kinder- und Jugendbücher. Unter anderem entstammen seiner Feder folgende Titel: „Anna zu Pferde“, „Vom Mann und der Gans“, „Die Geschichte vom Höher Hinauf“ sowie die Buchreihen „Der Löwe“, „Der Morgenstern“, „Die Ponys von der Insel“, „Die Schlosskinder“, „Don Blech“, „Im weiten Land der Zeit“ und  „Lord Schmetterhemd“. Außerdem veröffentlichte er insgesamt drei Biographien.

Kruse wurde für seine Werke mit dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.  

Heute lebt der mit der chinesischen Musikerin und Malerin Shaofang verheiratete Autor im Süden Münchens.

 

Die Geschichte zur Figur des Urmel

Gleich nach dem Urmeli 1969 seinen fest angestammten Platz in der Bücherwelt eingenommen hatte, begann die Augsburger Puppenkiste die Geschichte nach zu spielen und diese für den HR auf zu zeichnen. Die Marionettenaufführungen stellen heutzutage wohl die bekannteste und zugleich auch beliebteste Adaption des Buches dar.

1995 wurde die Geschichte erneut verfilmt, diesmal allerdings in der Version einer Zeichentrickserie. Problematisch war hierbei, dass grundlegende Dinge verändert wurden. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Neuauflage nicht auf so große Zustimmung stieß, wie die Marionettenaufführung.


Links

Infos zu Urmel

 

Infos zu Max Kruse

(Kae)

 

Abbildung; Buchcover "Urmel aus dem Eis" vom Thienemann-Verlag

 

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