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Pippi Langstrumpf

„2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune!! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ...“ Wer bei Kopfrechenaufgaben in der Schule auf derartige Ergebnisse kommt, der steckt ziemlich in der Klemme. Vielleicht hat er aber auch nur nicht mit Pippi Langstrumpf gerechnet…

 

Pippis Leben

„Ich hab ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein Pferd, die schauen dort zum Fenster raus…“, so kann sich nur Pipi vorstellen. Oder vielleicht sollte man sie einmal mit ihrem vollen Namen nennen: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. Rote abstehende Zöpfe, Sommersprossen und zwei verschieden farbige Strümpfe gehören genauso zu ihren Markenzeichen, wie ihre pfiffig-frechen Sprüche.

Die stets gutgelaunte, unkonventionelle junge „Dame“ lebt in dem Haus ihres Vaters, das nicht zu unrecht Villa Kunterbunt heißt. Seit Pipis Herr Papa auf See verschollen ist, steht das große Gebäude leer, angereichert mit einem Sammelsurium an Kuriositäten, die der Seebär von seinen Reisen mitgebracht hat. Genau der richtige Abenteuerspielplatz also für Pipi und ihre Freunde Tommi und Annika. Und auch Pippis Pferd „Kleiner Onkel“ und ihr Affe „Herr Nilsson“ fühlen sich in diesem etwas chaotischen Zuhause pudelwohl.

Nicht nur Pippis Haus ist außergewöhnlich. So verfügt das Mädchen über Bärenkräfte. Sie schafft es sogar, ohne Mühe, den „kleinen Onkel“ hoch zu stemmen.

Mit Pippilotta ist immer etwas los. So erleben Tommi und Annika kleine und große Abenteuer mit der außergewöhnlichen neunjährigen. Einmal verschlägt es sie sogar auf See nach Taka Tuka Land, um den von Piraten gefangenen Efraim Langstrumpf, Pippis Vater, zu befreien. Und natürlich gelingt auch diese Aktion mit Pippis Hilfe.

 

Die Autorin

Geistige Mutter von „Pippi Langstrumpf“ ist die weltweit bekannte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Mit ihrem Erstlingswerk „Pippi Langstrumpf“ kreierte die Schwedin eine phantasievolle Geschichte, die nicht nur kleine Leser in ihren Bann zieht.

Geboren wurde die berühmte Literatin als Astrid Anna Emilia Ericsson am 14.11. 1907 in Småland  in Schweden. 

Im Jahr 1931 heiratet sie Sture Lindgren. 1944 verfasst sie das Manuskript zu Pipi Langstrumpf, das ursprünglich als Geburtstagsgeschenk für ihre Tochter gedacht ist. Als sie es einem Verlag zuschickt, lehnt dieser ab. Der erste Band der Reihe „Die Kinder von Bullerbü“ erscheint 1947. Zwei Jahre später wird die deutsche Erstauflage des Klassikers „Pippi Langstrumpf“ publiziert. 1952 stirbt der Ehemann der Autorin, 1954 wird „Mio mein Mio“ in Schweden veröffentlicht, im darauf folgenden Jahr der erste Band von „Karlsson“. „Madita“ erscheint 1960 in Schweden, drei Jahre später der erste Band der bekannten „Michel“ Geschichten und 1964 „Ferien auf Saltkrokan“. 1973 wird „Die Brüder Löwenherz“ in Schweden und Deutschland publiziert. „Ronja Räubertochter“ erscheint 1981. Mit „Meine Kuh will auch Spaß haben“ verfasst die für den Tierschutz engagierte Autorin gemeinsam mit Kristina Forslund einen Roman, der für die Verbesserung der Tierschutzgesetzte plädiert.

Astrid Lindgren stirbt am 28.01.2002 in Stockholm. Als der Trauerzug die Strassen passiert, sind diese  gesäumt von tausenden von Menschen, die der beliebten Autorin das letzte Geleit erteilen wollen. Selbst das schwedische Königspaar nimmt an der Beerdigungszeremonie teil.
Im Laufe der Zeit hat Astrid Lindgren zahlreiche Preise erhalten, die die Qualität ihrer Werke auszeichnen. Darunter waren sowohl kleinere Verlagspreise, als auch große Auszeichnungen wie der Schwedischen Staatspreis für Literatur, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den Selma-Lagerlöf-Literaturpreis sowie den „Right Livelihood Award“ der  Stiftung für richtiges Leben, auch bekannt als „Alternativer Nobelpreis“.
Neben Literaturpreisen wurde die Schwedin mit Auszeichnungen durch den Tierschutzverein für ihr Engagement gegen Massentierhaltung geehrt.
Die Beliebtheit der schwedischen Autorin spiegelt sich auch in weiteren Ehrungen, die ihr zu Teil wurden. So gibt es allein in Deutschland mittlerweile 150 Schulen, die nach Astrid Lindgren benannt wurden, Strassen tragen ihren Namen, es existiert der Freizeitpark „Astrid Lindgrens Welt“ in Vimmerby und 1996 erscheint in Schweden eine Briefmarke, die das Konterfei der Literatin trägt.

 

Die Geschichte zur Figur „Pippi Langstrumpf“

Pippi Langstrumpfs Geburtsstunde liegt im Herbst 1941. Astrid Lindgrens Tochter Karin muss wegen einer Lungenentzündung das Bett hüten und langweilt sich unendlich. Also bittet sie ihre Mutter, ihr eine Geschichte zu erzählen, und zwar die von „Pippi Langstrumpf“, ein Name, den sie sich gerade ausgedacht hatte. Astrid Lindgren tut ihrer Tochter den Gefallen und erfindet eine Geschichte über ein rothaariges Mädchen mit zwei abstehenden Zöpfen, die zusammen mit einem Äffchen und einem Pferd in einem Haus mitten in einem verwilderten Garten lebt. Im Jahr 1944 beginnt die Autorin, die Erlebnisse von Pippi auf zu schreiben. Allerdings nicht, um sie zu veröffentlichen, sondern um sie Karin zum Geburtstag zu schenken. Schließlich entscheidet sie sich doch dafür, die Geschichte an einen Verlag zu schicken, der jedoch ablehnt. Erst 1945, nachdem die Erzählung rund um Pippi bei einem Preisausschreiben des Verlags „Rabén und Sjögren" gewinnt, wird das Buch in Schweden veröffentlicht. Es folgt eine Publikation des ersten Pippi Langstrumpf Bandes in Deutschland im Jahr 1949. 1950 erscheint der Nachfolger „Pippi Langstrumpf geht an Bord“ und 1951 „Pippi in Taka-Tuka Land“.

Wie zu erwarten war, liebten die Kinder Pippi Langstrumpf und ihre Abenteuer. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits 1949 der erste Kinofilm über die schwedischen Leinwände lief. Es folgen in den Jahren 1968/1969 zwei weitere schwedisch-deutsche Koproduktionen mit Inger Nilsson, der die Rolle der Pippi wie auf den Leib geschneidert schien. Aus diesen beiden Kinofilmen entstand eine Fernsehserie mit insgesamt 13 Teilen. Aus diesem Material wiederum wurde ein weiterer schwedischer Kinofilm entwickelt, der 1973 unter dem Titel „Här kommer Pippi Långstrump“ („Hier kommt Pippi Langstrumpf“) in Göteborg uraufgeführt wurde und 1978 in die deutschen Kinos kam. Es folgten die beiden schwedischen Kinofilme „Pippi außer Rand und Band“ und „Pippi im Taka-Tuka-Land“, die 1979 in Deutschland unter den Titeln „Pippi Langstrumpf und die Seeräuber“ und „Mit Pippi auf der Walze“ als vierteilige Fernsehserien bekannt wurden.

1988 erschien in Deutschland „Pippi Langstrumpfs neueste Streiche“, der bisher letzte Kinofilm über das bezopfte rothaarige Supermädchen. Allerdings kamen in den Jahren 1997  und 1999 zwei Zeichentrickfilme auf den schwedischen Markt. Für „Pippi Langstrumpf“, dem ersten der beiden Filme, schrieb Astrid Lindgren sogar persönlich das Drehbuch. Es ist allerdings kaum vorstellbar, dass es nicht noch eine weitere Verfilmung der weltweit geliebten Romanvorlage geben wird.

 

Informationen über Pippi Langstrumpf

 

Informationen über Astrid Lindgren

 

Buchtipp

 

Katja Embacher

 

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