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Kranke Kinder in der KiTa

Gerade in der kalten Jahreszeit gehen wieder vermehrt Erkältungs- und andere Krankheitsviren um. Die Kita ist hierbei ein idealer Verbreitungsort für die verschiedensten Krankheiten, denn hier treffen sich viele Menschen auf engstem Raum.

Weiterhin erschwerend kommt beispielsweise dazu, dass vor allem die Kleinen ihre Husten- und Niesreize noch nicht so kontrollieren können, dass sie direkt die Hand vor den Mund halten. Welche Erzieherin/welches Elternteil kennt das nicht: Gerade noch kuschelt man vergnügt mit seinem Sonnenschein um dann im nächsten Moment von einer heftigen Niesattacke abgeduscht zu werden...

Gedundheitsrisiko für alle

Das alles sind Faktoren, die gerade die ErzieherInnen einem hohen Gesundheitsrisiko aussetzen: Die Ansteckungsgefahr in einer solchen Einrichtung ist oft so hoch, dass man mit beinahe 100% iger Sicherheit davon ausgehen kann, dass man auch krank wird, wenn gerade ein Virus in der Einrichtung sein Unwesen treibt. Besonders gefährdet ist man, wenn man BerusanfängerIn ist oder erst seit kurzem in der Einrichtung arbeitet und das Immunsystem dementsprechend noch nicht auf die "Virenbombardements" eingestellt ist. Es hat sich sogar schon gezeigt, dass Kitas ihre eigenen, "spezifischen" Viren beherbergen: Ist eine Erzieherin nach gewisser Zeit "resistent" geworden und wird nicht mehr unbedingt bei jeder Erkältungswelle krank, so wird sie sich höchstwahrscheinlich, wenn sie beispielsweise eine Stelle in einer anderen Einrichtung beginnt, mit den dort "beheimateten" Viren infizieren, denn ihr Abwehrsystem kennt die "neuen" Viren noch nicht.

Es ist klar, man kann sich und die Kinder nicht 100%ig vor all diesen Krankheiten schützen. Auf der anderen Seite ist es vor allem für die Kinder sinnvoll, möglichst viele (Kinder-)Krankheiten durchzumachen, denn das stärkt das Immunsystem auf lange Sicht.

Es gibt einen weiteren, nicht unerheblichen Faktor, der die Vorbeugung und die "Kurierung" von kursierenden Krankheiten immer wieder erschwert:

Es kommt immer wieder dazu, dass Kinder in die Kita gebracht werde, obwohl sie nachweislich krank sind. Die Eltern haben meist keine Ersatzbetreuung für diese Zeit gefunden und stehen unter großem Termin- und Zeitdruck, so dass sie keine andere Möglichkeit sehen, als das Kind trotz Krankheit in der Kita betreuen zu lassen.

Mal davon abgesehen, dass es für das kranke Kind schon schlimm genug, sehr anstrengend und absolut nicht gesundheitsfördernd ist, krank in der Kita zu sein (schon für ein gesundes Kind ist ein Kita-Tag sehr anstrengend !), birgt das kranke Kind das Risiko, die anderen Kinder und die ErzieherInnen erneut anzustecken. Es kommt zu einem Kreislauf, in dem alle zu Leidtragenden werden: Das Kind wird nur erschwert gesund (und bedeutet so noch länger "Stress" für die Eltern bei der Ersatzbetreuungssuche,etc.), der Virus kann sich wieder in der Kita ausbreiten und zu neuen Infektionen führen. Oft genug schleppt sich eine Kita mit diesen Phänomenen monatelang herum, gerade jetzt in den Wintermonaten. Entweder werden fasst ganze Gruppen krank oder der Personalschlüssel wird durch die krankheitsbedingten Ausfälle so miserabel, dass eine gute Betreuung fasst gar nicht mehr möglich ist: Die pädagogischen Ziele kommen zu kurz, da mit weniger Personal gerade mal die reinen Betreuungs- und Verpflegungspflichten erfüllt werden können.

Ich habe die Idee zu diesem Artikel gehabt, da ich die oben beschriebenen Phänomene alle schon selbst erlebt habe, seit ich in diesem Beruf arbeite. Ich möchte hier kein Moralapostel sein, der Eltern an den Pranger stellt, die ihre Kinder krank in die Kita bringt. Ich möchte zum Nachdenken anregen, wie man solche Situationen vermeiden kann und was man vielleicht im Vorfeld schon an vorbeugenden Maßnahmen einleiten kann, die im Notfall greifen: Wäre es nicht vielleicht möglich, vorbeugend jemanden an der Hand zu haben, der sich im Notfall zuhause um das kranke Kind kümmert (Verwandte, Bekannte, Tagesmütter)? Welche Möglichkeiten gibt es da?

Ich würde mich sehr freuen, von Eltern/ErzieherInnen, etc. zu hören, die schon solche Situationen erlebt haben. Wie gehen Sie damit um, welche "Notfallpläne" haben Sie erstellt ? In unserem Forum können Sie sich gerne über dieses Thema austauschen!

Sonja Schmitt

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

30.08.2011

stimmt sehr (von susanne wagener)

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18.01.2011

Absolut richtig (von Daniela)

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