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Der Wellness-Tag

Tina Hochfeld steigt die dreizehn Stufen hinauf zur ersten Etage. Sie schlendert frohgelaunt in ihr liebevoll eingerichtetes Badezimmer und holt den Stöpsel von der Ablage. Sie steckt ihn in die Badewanne und dreht den Wasserhahn auf. Tina mischt die richtige Wassertemperatur und erfreut sich an dem dumpfen Plätschern des einlaufenden Wassers. Sie öffnet die grüne Flasche mit dem Badeschaum und lässt einige Tropfen hiervon langsam in das Badewannenwasser hineinlaufen. Sofort erfüllt sich der Raum mit einem wohligen Duft von Rosenblättern und Lavendel. Sie atmet tief ein und schließt die Augen. Abschalten – herrlich, wunderbar!

Sie nimmt sich heute etwas Zeit, nur für sich. Zu ihrem Mann und den drei Kindern hat sie gesagt: „Heute ist mein Wellness-Tag, ich bin für eine Stunde im Bad und möchte nicht gestört werden!“ Sie hat es etwas sehr streng ausgedrückt, aber dies musste sein, sonst steht gleich wieder jemand an der Tür und will etwas von ihr. Sie steigt in die Badewanne und dreht dann den Wasserhahn zu. Jetzt noch das Kissen an den Wannenrand und entspannen. Wohlige Wärme steigt von den Zehenspitzen bis zum Hals in ihr hoch. Tina schließt ihre Lider und genießt die Ruhe. Plötzlich zerreißt das Telefonklingeln die Stille. Sie hört, wie eines ihrer Kinder zum Telefon rennt.

„Ja, Hallo Oma!“, hört Tina wohl ahnend, dass sie am Telefon verlangt wird.
„Ja, nein ... ist in der Badewanne. OK. Tschüß“, vernimmt sie.
Glück gehabt, denkt Tina und gleitet  wieder etwas tiefer, versucht die neugierigen Gedanken aus ihrem Gehirn zu vertreiben.
Was Oma wohl wollte? Na, sie wird wohl noch einmal anrufen. Tina entspannt sich und schließt die Augenlider.
„Ding-Dong!“

Wer klingelt denn so früh am Samstagmorgen? Tina schlägt die Augen wieder auf und lauscht. Mit wem spricht Thomas denn da? Sie kann die tiefe Stimme ihrem Nachbarn zuordnen. Was der wohl so früh will? Egal – ich bin heute für eine Stunde nicht da! Sie lehnt sich wieder zurück und versucht abzuschalten. Da trampeln zwei ihrer Kinder die Treppe hoch und spielen nebenan in ihren Zimmern. Automatisch lauscht Tina, ob alles in Ordnung ist.

„Ding-Dong!“ Und wieder ist jemand an der Haustür! Tinas Tochter Julia rennt die Treppe wieder herunter und spricht mit ihrer Freundin.
„Mamaaa! Darf ich bei Melanie spielen, sie wollen Kekse backen!“. Sie klopft schon an die Badezimmertür und poltert hinein.
„Darf ich, darf ich, darf ich?“

„Du hättest auch Papa fragen können. Er ist auch in der Lage so etwas zu entscheiden“, entgegnet Tina gereizt, denn von entspannen kann wieder einmal keine Rede sein.

„Habe ich. Papa sagt, ich soll dich fragen“ entgegnet Julia.
„Ja, geh nur“, antwortet Tina, innerlich wütend, dass Melanies Mutter gerade heute Kekse backt und ihr Mann es nicht selbst entschieden hat.
Nachdem Julia die Eingangstür mit einem lauten Knall hinter sich zuwarf, unternahm Tina noch einen letzten Versuch, sich zu entspannen.
„Mama“, meldet sich Philipp, ihr Jüngster, „ich langweile mich.“ Er stand vor ihrer Wanne.

„Tja, Philipp, beschäftige dich doch ein paar Minuten selbst. Du siehst, ich kann nicht. Wenn ich fertig bin, können wir ja Karten spielen!?“
„Nee, keine Lust.“ Philipp macht keine Anstalten zu gehen.
„Dann bau doch etwas mit deinen Legosteinen.“

„Nee, langweilig.“ Tina könnte platzen, bleibt aber ruhig. Aus ihrer Wellness-Auszeit wird heute wieder nichts.

„Weißt du was Philipp. Ich komme jetzt aus der Badewanne und wir spielen Monopoly!“ Seine Augen glänzen und er rennt hinunter um das Spiel aufzubauen.

„Mamaaa kommst du? Ich bin fast fertig mit aufbauen“, drängelt Philipp. Tina zieht den Stöpsel heraus und trocknet sich ab. Na, ja. Sie ist zumindest sauber, und freut sich jetzt auf das Gesellschaftsspiel mit Ihrem Sohn. Dann eben das nächste Mal!

© Vera Klee

 

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20.05.2008

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