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Musikalische Früherziehung - wieso, weshalb, warum?

Den Begriff der musikalischen Früherziehung haben die meisten Eltern und pädagogischen Fachkräfte schon einmal gehört. Für viele, vor allem für selbst völlig unmusikalische Menschen, bleibt es jedoch bei dem Begriff. Wie soll man auch Kindern die Musik nahe bringen, wenn man selbst nicht einmal Noten lesen kann?

Was ist eigentlich Musik? Der „Brockhaus“ definiert Musik als „die Tonkunst als Ausdrucksmittel des menschlichen Seelen- und Gefühlslebens...“ Demnach bedeutet Musik nicht nur das Beherrschen eines Instrumentes und das Lesen von Noten. Sie ist mehr als Bach, Beethoven oder die Beatles. Musik ist Ausdruck eines Lebensgefühls, schließt Spaß, Rhythmus und Bewegung mit ein. Für Kinder kann sie gleichzeitig eine wundervolle Möglichkeit sein, laut sein zu dürfen (womit nicht gesagt werden soll, dass Musik unbedingt laut sein muss!). Musikalische Früherziehung kann also den Umgang mit Geräuschen, Klängen und Tönen einschließen.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Bau ganz einfacher Musikinstrumente aus alltäglichen Materialien, das Erforschen von Klängen und Tönen aus dem Alltag, Klanggeschichten oder Tänze, Experimentieren mit der eigenen Stimme – dies sind nur Beispiele für mögliche Umsetzungen der musikalischen Früherziehung. Hauptsache dabei ist, dass es Spaß macht. Somit können – natürlich nicht zwingend - solche frühen Musikerfahrungen Motivation sein, später diese Erfahrungen zu vertiefen, beispielsweise durch das Erlernen eines Instrumentes.

Wir haben für euch einige Anregungen zusammen gestellt, die wirklich von jedermann durchgeführt werden können:

 

1. Spiel: Was hörst du?

Man benötigt nichts weiter als eine Uhr und für jedes Kind Papier und Stift. Eine Minute lang sollen nun alle die Augen schließen und nur horchen. Was ist alles zu hören? Entfernte Autogeräusche, ein tropfender Wasserhahn, eine zuschlagende Tür, leise Musik aus der Nachbarwohnung, Vogelzwitschern... Stift und Papier dienen dazu, sich Notizen zu machen, müssen aber nicht sein. Hinterher wird gesammelt. Die Kinder werden staunen, wie viele Geräusche zusammen kommen.

Übrigens: Besonders viel Spaß macht es Kindern, solche Geräusche auf Tonband aufzunehmen. Dazu mit Diktiergerät möglichst nah an das Geräusch herantreten und aufnehmen. Hinterher haben die Kinder ein eigenes Tonband mit Toilettenspülung, Klingelton etc...  Lässt sich gut mit einem Ausflug verbinden!

 

2. Spiel: Ich höre was, was du nicht hörst

Die Variante „Ich sehe was was du nicht siehst“, kennt wohl jeder von uns von langen Regennachmittagen oder Zugfahrten. Warum nicht mal eine Abwandlung, bei der die Ohren gefragt sind? Das jeweilige Geräusch kann dabei beschrieben oder nachgeahmt werden. Beipiel: „Ich höre was, was du nicht hörst und das ist ein leises Summen.“ (Auflösung: Der Trockner, der einige Räume enfernt läuft)

 

3. Rhytmische Spiele

Hierbei ist vieles möglich. Jedes Kind braucht ein Schlaginstrument, dies kann eine Trommel sein, eine Plastikschüssel + Holzlöffel, zwei Schlagstöcke... Jetzt wird ein Rhythmus vorgegeben (bei kleinen Kindern empfiehlt es sich, ihn selbst mitzuklopfen), z.B. der Herzschlag, Schritte, ein galoppierendes Pferd, eine Lok die zunächst langsam später schneller fährt... Alle Kinder sollen diesen Rhythmus mitklopfen.

 

Viel Spaß beim Spielen und vielleicht ja auch beim Erfinden eigener Musikspiele! Wie gesagt: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

 

Silke Stade
Foto: photocase.de; Baresch

 

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