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Welches Instrument soll mein Kind spielen?

Diese Frage stellen sich viele Eltern. Während die meisten Kinder immer mal wieder neue Instrumentenwünsche haben, müssen die Eltern zusammen mit ihrem Kind entscheiden, welches Instrument es denn tatsächlich sein soll.

Kinder, die in der Musikalischen Früherziehung waren, haben einige gängige Instrumente, wie z.B. Geige, Gitarre, Klavier oder Blockflöte kennengelernt. Andere Kinder kennen verschiedene Instrumente aus der Familie, der Nachbarschaft oder von Freunden.

Wenn Kinder schon ausreichend Erfahrungen mit einem Instrument gemacht haben und es ihnen gut gefällt, spricht nichts dagegen, direkt mit dem Unterricht zu beginnen.


Ein passendes Instrument finden

Bei Kindern und Eltern, die sich nicht sicher sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Wunschinstrument zu finden:

Viele Musikschulen bieten „Instrumenten-Schnuppertage“ oder „Tage der offenen Tür“. Hier können sich die Kinder viele verschiedene Instrumente anschauen, anhören und auch selber ausprobieren. Oft gibt es auch schon die ersten Gespräche mit dem potentiellen Lehrer. Größere Musikschulen haben natürlich viele Lehrkräfte für dasselbe Instrument.

Einen noch intensiveren Einblick in verschiedene (allerdings vorgegebene) Instrumente erhalten Kinder und Eltern beim „Instrumentenkarussell“. Innerhalb eines Jahres werden die Kinder an drei bis fünf Instrumente herangeführt. Sie können die Instrumente zu Hause in Ruhe erproben und lernen Vor- und Nachteile kennen. Die Lehrer geben anschließend auch Empfehlungen, welches Instrument sie für das Kind geeignet halten.

Die Entscheidung für ein bestimmtes Instrument hat neben emotionalen Gründen auch einige praktische Gründe. Einige Instrumente wie z.B. das Klavier sind nicht in kleinerer Ausfertigung  vorhanden wie es bei den Streichinstrumenten üblich ist. Das bedeutet, dass Kinder mit sehr kleinen Händen nicht mit dem Klavier beginnen sollten. Einige Blasinstrumente wie z.B. die Oboe eignen sich nicht als Anfangsinstrument, da sie eine schwierige Tonerzeugung haben.


Vielfalt ist gefragt

Für viele Eltern stellt sich auch die Frage, wie vielseitig ein Instrument ist. Hier ist das Klavier an oberster Stelle: Klassik, Jazz, Pop, Rock-fast alles ist möglich. Klavier kann man gut alleine spielen. Das Zusammenspiel mit Anderen fällt allerdings größtenteils weg. Man kann es auch nicht mitnehmen.

Ganz anders ist dies bei Geige, Flöte und Gitarre. Sie können wunderbar mit anderen im Ensemble (z.B. Orchester, Band, etc.) gespielt werden und sind auch leicht zu transportieren. Nicht zu vernachlässigen ist die Lautstärke/der Ton beim Üben. Empfindliche Eltern (und Nachbarn!) mögen keine schrillen Blockflötentöne. Auch das Geigenspiel braucht meist einige Übung, damit saubere Töne getroffen werden. Während die meisten Instrumente besser erst gemietet/geliehen werden sollten, da sie in der Anschaffung teuer sind, ist die Blockflöte hier im Vorteil.


6./7. Lebensjahr

Grundsätzlich werden für Kinder im 6./7. Lebensjahr folgende Instrumente empfohlen: Blockflöte, Klavier, Geige, Gitarre und Keyboard


Ab 10 Jahren

Die meisten Blasinstrumente wie Saxophon, Querflöte, Klarinette, Trompete, Posaune und Horn können jetzt begonnen werden. Wer vorher schon Blockflöte gelernt hat, hat Vorteile. Die Atmung ist schon trainiert,  Notenkenntnisse sind vorhanden und das Kind hat schon eine gewisse Fingerfertigkeit.

Im Bereich der Streichinstrumente kommen die Viola/Bratsche und das Violoncello dazu. Kontrabass wird meist mit rund 12 Jahren begonnen.

Auch Schlagzeug und Akkordeon kommen jetzt in Frage.


Üben üben üben ...

Die Empfehlungen für Instrumente sind grundsätzlich nur Richtwerte. Individuell sollte geschaut werden, wie die physischen und kognitiven Fähigkeiten des Kindes sind. Kann es sich im Anfangsunterricht über mindestens eine Viertelstunde konzentrieren. Macht es dem Kind Spaß das Instrument zu spielen. Können sich Eltern und Kind vorstellen mindestens 4-5x in der Woche 10-20 Minuten zusammen zu üben? Gerade kleine Kinder müssen beim Üben angeleitet werden. Später reicht eine Erinnerung oder mal eine kleine Motivationshilfe aus. Anders als bei sportlichen Hobbys, wo z.B. beim Fußball ein Trainingstermin in der Woche stattfindet,  muss ein Instrument sehr regelmäßig gespielt werden.


Unterricht

Musikschulen haben den Vorteil, dass sie neben dem Instrumentalunterricht auch Ensemblespiel anbieten. Ein Kind, das Klarinette lernt, kann auch im Orchester mitspielen und das macht mit anderen Gleichaltrigen viel Spaß. Musikschulen bieten viele Leihinstrumente an. Je nach Größe der Musikschule werden nicht alle Instrumente am Wohnort angeboten oder es gibt teilweise lange Wartelisten.
Private Musiklehrer werden oft durch Mund-zu-Mund-Propaganda gefunden. Man erfährt von anderen Eltern, wie gut eine private Lehrkraft ist. Private Musiklehrer kommen teilweise auf Wunsch auch nach Hause und stellen sich individuell auf die Fähigkeiten und Wünsche der Schüler ein.

Eine „Schnupper-Stunde“, die meist kostenlos ist, ist von Vorteil. So können sich das Kind und der Lehrer oder die Lehrerin kennen lernen und schauen, ob es eine gegenseitige Sympathie gibt. Auch die Eltern bekommen einen ersten Einblick in den Umgang der Lehrkraft mit dem Kind. Gerade bei den Jüngeren ist eine zugewandte und motivierende Art sehr wichtig.


Britta Marashi




 

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