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Spaß am Zähneputzen - Motivationstricks

Schöne Zähne sind keine Glückssache sondern eine Frage der richtigen und konsequenten Pflege. Schon die ersten Milchzähne müssen gereinigt werden, da sie den Platz für die bleibenden Zähne freihalten. Wenn ihr mit gutem Beispiel vorangeht, wird sich auch euer Kind leichter in die tägliche Routine des Zähneputzens einfinden. Macht doch gemeinsam ein Zahnputzfest. Singt vor oder nach dem Putzen gemeinsam ein lustiges Zahnputzlied.

Oder bringt einen Kinderspiegel in Augenhöhe des Kindes an, so dass es seinen eigenen Putzplatz bekommt.

Belohnt das regelmäßige Zähneputzen. Vor allem aber solltet ihr euer Kind immer wieder loben, wie schön die geputzten Zähne aussehen und wie herrlich frisch der Atem duftet. Noch ein Tipp: Der Putzi-Club bringt Kindern das Thema Zähneputzen spielerisch näher und bietet vielfältige Anregungen zum Sammeln, Basteln und Spielen. Jedes Kind kann Mitglied werden. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings nur über das Internet möglich. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.putzi.de .

 

Die richtige Zahnbürste

Übrigens ist die Zahnbürste inzwischen 500 Jahre alt. Allerdings griff nicht gleich jeder zu dem nützlichen Hilfsmittel. Im 18. Jahrhundert fanden es Männer dekadent, sich die Zähne zu putzen. Gott sei dank haben sie ihre Einstellung zur Mundhygiene inzwischen fast alle geändert.

Eine geeignete Zahnbürste für Kinder hat einen kompakten rutschfesten Griff und einen kleinen abgerundeten Bürstenkopf. Die Bürsten sollten aus Kunststoff bestehen und abgerundete Borstenenden aufweisen. Dürfen sich Kinder "ihre" bunte Lieblings-Zahnbürste selber aussuchen, freuen sie sich bestimmt auf das Zähneputzen.

Erwachsene nehmen Zahnbürsten mit weichem oder mittlerem Härtegrad. Eine Zahnbürste sollte ein planes Bürstenfeld haben; unterschiedlich angeordnete Borsten oder nachgebende Köpfe sind nicht notwendig. Nach der Benutzung die Bürsten gut spülen und an der Luft trocknen lassen.
Alle 2-3 Monate sollte die Zahnbürste durch eine neue ersetzt werden. Eine neue Zahnbürste entfernt 30 Prozent mehr Zahnbelag als eine alte ausgefranste Bürste.

Achtung, wer seine Zähne mit zuviel Kraft schrubbt, verletzt den Zahnschmelz und das Zahnfleisch. Dagegen hilft die elektrische Zahnbürste. Kindern fällt in der Regel das Zähneputzen mit der elektrischen Bürste leichter.

 

Lecker Zahnpasta

Kinderzahnpasta schmeckt gut. Wenn sie schön schäumt, haben die Kinder beim Putzen viel Spaß. Trotzdem sollten Kinder erst ab dem vierten Lebensjahr Zahnpasta verwenden, weil sie sonst zuviel Schaum verschlucken. Das Kind muss die Zahnpasta ausspucken können.

Die meisten Zahncremes enthalten Fluoride. Die härten den Zahnschmelz und können die Vermehrung von Plaquebakterien hemmen. Kinderzahncremes enthalten deutlich geringere Fluoridmengen: 250 - 500 Milligramm. Bei der zusätzlichen Einnahme von Fluoridtabletten empfiehlt die Stiftung Warentest Kinderzahnpasta mit höchstens 250 Milligramm Fluorid (test 8/99).

Zahnärzte messen der Zahnpasta wenig Gewicht bei. Die beste Zahnpasta ist die, die am häufigsten benutzt wird, und das ist vor allem bei Kindern - und Erwachsenen - oft auch die, die am besten schmeckt.

 

Die richtige Technik

Zähneputzen ist wichtig, weil es die Bakterien (Plaque) entfernt. Durch Plaque entstehen zahnzerfressende Säuren, die Karies verursachen.

Schon die ersten Milchzähne sollten mit einem Wattestäbchen regelmäßig gereinigt werden. Ab dem 2. Lebensjahr können Kinder spielerisch die Zahnbürste verwenden. Die Eltern sollten allerdings immer nachputzen.

Wichtig für das Zähneputzen bei Kindern ist die Kontrolle im Spiegel. Ein rutschfester Tritt sollte immer für sie im Bad bereitstehen. Kinder putzen ihre Zähne nach der sogenannten KAI-Methode: Am leichtesten fällt kleinen Kindern das Putzen der Kauflächen. Wichtig ist ein bestimmtes Schema, erst die rechte, dann die linke Seite, damit kein Zahn vergessen wird. Und möglichst schon auf kreisende Bewegungen achten.

Als nächste Stufe üben Kinder das Reinigen der Außenflächen. Wichtig sind die kreisförmigen Bewegungen, mit denen die Außenflächen geputzt werden.

Die Innenflächen schaffen Kinder erst im Vorschulalter zu pflegen. Wichtig ist die Putzrichtung von "Rot nach Weiß", also vom Zahnfleisch zum Zahn.
Jugendliche und Erwachsene putzen ihre Zähne ebenfalls mit kleinen, massierenden Bewegungen vom Zahnfleisch zum Zahn. In der sogenannten Bass-Technik wird die Zahnbürste so angesetzt, dass sie zu gleichen Teilen das Zahnfleisch und die Zahnoberfläche bedeckt. Wichtig ist das Putzen mit System. Zuerst säubern sie die Innenseiten unten, dann oben. Es folgen die Außenflächen und dann die Kauflächen. Es ist klug, mit den schwierigeren Stellen zu beginnen, für die meisten Rechtshänder wären das die linken Zahnflächen.

Wenn das Zahnfleisch blutet, auf jeden Fall weiter putzen. Es ist ein sicheres Zeichen, dass sich an dieser Stelle noch Bakterien befinden.
Der Putzerfolg lässt sich wunderbar mit Plaquefärbetabletten aus der Apotheke überprüfen. Einfach nach dem Putzen etwa eine Minute lang zerkauen und dann gut ausspülen. Bakterienbeläge verfärben sich und zeigen die problematischen Stellen.

 

Einmal - Zweimal - Dreimal

Jeder sollte seine Zähne mindestens zweimal täglich reinigen. Noch besser ist es natürlich, nach jeder Mahlzeit zur Zahnbürste zu greifen. Nach dem abendlichen Zähneputzen dürfen keine zuckerhaltigen Getränke und Lebensmittel verzehrt werden.

Süßes schadet den Zähnen, gehört aber zum modernen Leben der Kids dazu. Kinder sollten lernen, nach jedem Genuss von Süßigkeiten sofort die Zähne zu putzen.

Versucht, den zuckerfreien Vormittag einzuführen. Statt Süßes über einen längeren Zeitraum in kleinen Mengen zu verteilen, solltet ihr euren Kindern lieber eine Portion am Nachmittag anbieten. Vorsicht auch bei den in der Werbung angeblich als gesund gepriesenen Produkten für Kinder. Eine Milchschnitte enthält sehr viel Zucker. Lest dazu auch unseren Bericht "Gesünder Schmausen in den Pausen".

 

Kauflächenversiegelung

Die Kauflächen der großen dauerhaften Backenzähne, die ab dem 6. Lebensjahr durchbrechen, sind mit tiefen Rillen und Höckern versetzt. Hier ist eine besonders gründliche Reinigung nötig. Einen wirksamen Schutz gegen Karies bietet die Kauflächen- oder Fissurenversiegelung.

Der Zahnarzt trägt hierbei eine weiße oder durchsichtige Kunststoffschicht auf die gereinigten und leicht angeäzten Kauflächen auf. Der Schutz hält acht bis zehn Jahre, ersetzt allerdings nicht das regelmäßige Zähneputzen.

af

 

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