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Advent – Warten auf Weihnachten

Wohl kaum eine Zeit des Jahres ist besinnlicher, als die Adventszeit. Wenn an den vier Sonntagen vor dem Weihnachtsfest die Kerzen auf Kränzen und Gestecken entzündet werden, wächst auch die Freude auf das nahende Weihnachtsfest in den Herzen der Menschen. Advent: Das ist der unwiderstehliche Duft frisch gebackener Plätzchen, das verträumte Glitzern der mit Lichterketten geschmückten Bäume und Kaufhäuser der Einkaufspassagen und die wohlige Vorfreude auf eine wärmende Tasse Glühwein nach einem winterlichen Weihnachtsmarktbummel. 

 

Die Adventssonntage

Nach dem Totensonntag im November stellt der erste Sonntag im Advent den Anfang des neuen Kirchenjahres dar. Hier schließt sich jener Kreis, der durch den Wechsel der Jahreszeiten symbolisiert wird: Vergehen und Entstehen, Tod und Geburt, Ende und Anfang. Kein Wunder also, dass die Adventszeit oftmals nachdenklich stimmt.

Aus christlicher Sicht wird jedem der vier Sonntage vor Weihnachten eine bestimmte Thematik beigemessen. Am ersten Adventssonntag erinnert man sich an den Einzug Jesu in Jerusalem, der zweite Advent thematisiert die Wiederkehr des Heilands, der dritte ist Johannes dem Täufer gewidmet, während der vierte sich ausschließlich mit Maria, der Mutter Jesu, beschäftigt. An jedem dieser Sonntage wird eine weitere Kerze auf dem Adventskranz angezündet, einer der wohl populärsten Bräuche dieser Zeit.

 

Der Adventskranz

Der erste Adventskranz befand sich im so genannten Rauhen Haus in Hamburg. Der evangelische Pfarrer Johann Hinrich Wichern (1808 – 1881) arrangierte in dieser Unterkunft für bedürftige und heimatlose Kinder und Jugendliche einen unter der Decke angebrachten Kranz, auf dem 24 Kerzen befestigt waren. Nachdem anfangs nur die Wände mit Tannenzweigen geschmückt wurden, fand später auch eine Verschönerung des Kranzes selbst statt. Seinen Weg nach Berlin fand der Adventskranz um 1860. Auch dort führte Wichern sein Konstrukt in einem Waisenhaus ein. Später ersetzte man hier den Kranz durch einen kleinen Baum, an dem die 24 Kerzen befestigt waren. Die Gepflogenheit des Adventbäumchens vermochte sich jedoch auf Dauer nicht durchzusetzen.

Der Adventskranz dagegen erfreute sich in den überwiegend protestantischen Gemeinden Norddeutschlands wachsender Beliebtheit. In vielen Gemeindezentren, Kinderheimen und Schulen wurde die Zeit des Wartens durch einen mit Kerzen geschmückten Kranz symbolisiert. Auch in den privaten Haushalten fand sich bald die kleinere Ausgabe des Adventskranzes: Ein mit vier Kerzen geschmückter und durch Tannengrün verzierter Kranz, dessen Lichter jeweils an den Sonntagen entzündet wurden.

Obwohl der Adventskranz im Norden bereits um 1920 in beinahe jedem Haushalt zu finden war, wurde dieser Brauch im katholischen Süden des Landes erst nach dem Zweiten Weltkrieg wirklich populär. Inzwischen ist der Kerzenkranz aus der Adventszeit genauso wenig wegzudenken, wie die Eier zum Osterfest.

 

Der Adventskalender

Die Adventszeit besteht nicht nur aus den feierlichen Sonntagen. Um sich die Zeit des Wartens auch an den Wochentagen zu verkürzen, gibt es mannigfaltige Ausführungen von Adventskalendern. Hinter 24 Türchen verbirgt sich hier so manch süße Überraschung, die nicht zwangsläufig essbar sein muss. So tummeln sich neben den altbekannten Schokokalendern mittlerweile diverse Varianten auf dem weihnachtlichen Absatzmarkt, die anstelle von Süßigkeiten Spielwaren beinhalten. Der erste gedruckte Adventskalender wurde 1903 durch einen Münchener Verleger konzipiert und erlangte knapp zwanzig Jahre später internationale Popularität.

 

Das Adventsgebäck

Nicht aus der Adventszeit wegzudenken ist das leckere Backwerk aus „Apfel, Nuss und Mandelkern“. Ob Stutenkerle oder Stollen, ob Vanillekipferl oder Zimtsterne: Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne den heimeligen Duft frisch gebackener Plätzchen und kuchenartiger Leckereien?
Was heute eher als lukullisches Brauchtum anzusehen ist, hatte ursprünglich die Aufgabe, das Weihnachtsfest im christlichen Sinne außergewöhnlich zu gestalten. Insbesondere in Zeiten, in denen die unzureichenden Lebensverhältnisse in starkem Kontrast zum weihnachtlichen Festmahl standen, sollte die religiöse Relevanz des Festes durch gutes Essen verdeutlicht werden. Dazu gehörte auch das Backen weihnachtlicher Plätzchen unter der Verwendung von Nüssen und Mandeln sowie spezieller Gewürze wie Ingwer oder Zimt. Ursprünglich sollten die weihnachtlichen Köstlichkeiten somit das Wohlbefinden in der Adventszeit fördern.

Heute erinnern selbstgebackene Kekse in der Vorweihnachtszeit meist an die eigene Kindheit, an Neugier und Vorfreude auf das Fest. Durch dieses Brauchtum entsteht eine heimelige Wohlfühlatmosphäre – eben genau das, was ursprünglich durch diese Gaumenfreuden während der Adventszeit erzielt werden sollte. Wer hierzu noch einige leckere Tipps benötigt, wird bestimmt in unserer Weihnachtsbäckerei fündig.

 

Für die Gemütlichkeit…

Advent ist die Zeit des Wartens – nicht die Galgenfrist bis zum endgültigen Hektik-Supergau des Weihnachtsfests. Wichtig ist, sich während dieser Tage nicht durch Weihnachtseinkäufe und die Planung eines 5-Gänge-Menüs inklusive der Einladungen sämtlicher Familienmitglieder stressen zu lassen. Es gibt diverse Möglichkeiten, sich während der Adventszeit auf das Weihnachtsfest einzustimmen und zu entspannen. Egal, ob man die heimische Wohnung feierlich mit Tannenzweigen oder Gestecken schmückt, einen abendlichen Bummel über den beleuchteten Weihnachtsmarkt unternimmt oder einfach nur still und beschaulich die Kerzen auf dem Adventskranz anzündet. Schön ist es auch, gemeinsam mit den Kleinen Adventslieder zu singen. Und mit ein bisschen Glück fallen an einem dieser besinnlichen Sonntage sogar ein paar weiße Flocken vom Himmel, die auch den letzten Weihnachtsmuffel verträumt in der Geschenkpapierkiste wühlen lassen. Vorweihnachtsgefühl pur – Advent eben. (kae)

 

 

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