Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Pädagogik »» Ängste bei Kindern

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Erziehung & Entwicklung

Kleinkinder

Kindergartenalter

Schulanfänger

Schulkinder & Teens

Besser Lernen

Medienerziehung

Leseförderung

Ängste bei Kindern

Sexualpädagogik

Pädagogische Konzepte

Debatte

 

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aus der Bücherecke

Wie Papa ein Kaninchen wurde

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Ab wann wird das Erleben von Angst behandlungswürdig? (3)

Gerade für das Kindesalter gilt, dass Ängste in diesem Alter sehr verbreitet sind und zur normalen Entwicklung eines Kindes gehören. Typischerweise sind diese Ängste vergleichsweise mild, altersspezifisch und vorübergehend. Solche Ängste, die zeitweise auftreten und für die jeweilige Entwicklungsphase normal sind, sollten nicht behandelt werden und ihren normalen Verlauf nehmen:

Während z.B. gegen Ende des ersten Lebensjahres Ängste vor fremden Menschen, fremden Gegenständen, lauten Geräuschen und Höhen besonders häufig vorkommen, haben die Zwei- bis Vierjährigen oft Angst vor Tieren, vor der Dunkelheit und vor dem Alleinsein.

Bei den Vier- bis Sechsjährigen kommt es zu einer Zunahme der Angst vor Phantasiegestalten wie z.B. Gespenstern, Monstern oder Geistern und Naturereignissen wie Stürmen oder Blitzen.

Bei den Sieben- bis Zehnjährigen beziehen sich die Ängste immer häufiger auf die Schule, auf mögliches oder vermeintliches Versagen und auf negative Bewertungen durch andere. Weiterhin auf die Gesundheit, wie etwa die Angst vor Verletzungen, Krankheiten, Tod und vor medizinischen Eingriffen.

Insgesamt nehmen mit dem Schulalter die Ängste vor Phantasiegestalten und Dunkelheit sowie vor Fremden und vor kleinen Tieren ab. Soziale Ängste, Ängste vor negativer Bewertung und Ängste bezüglich der Gesundheit werden dagegen häufiger.

Es stellt sich daher die Frage, welche Ängste in diesem Alter behandlungswürdig sind. Zur Entscheidung dieser Frage sind folgende Richtlinien geeignet:

Eine Behandlung des Kindes ist dann sinnvoll, wenn die Ängste des Kindes

  • a) starke und anhaltende Beeinträchtigungen für das Kind bedeuten,
  • b) langfristig die normale Entwicklung des Kindes verhindern
  • c) Probleme in der Familie oder in anderen Lebensbereichen (z.B. Schule) auslösen.

Dies ist vor allem der Fall, wenn die Ängste zu Flucht- oder Vermeidungsverhalten führen, das den Alltag des Kindes anhaltend einschränkt. Es können dadurch Rückstände in der motorischen, kognitiven und sozial- emotionalen Entwicklung auftreten.

Zum Beispiel: Ein Kind, das unter sozialer Phobie leidet und in der Schulklasse aufgefordert wird, an der Tafel eine Rechenaufgabe zu lösen, wird aufgrund der starken Angstreaktion höchstwahrscheinlich nicht in der Lage sein, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Vielmehr werden seine Gedanken darum kreisen, was die anderen von ihm denken könnten, weil es Angst vor ihrer Bewertung hat.

Die Angst kann zur Isolierung des Kindes führen, wenn es beispielsweise aufgrund der starken Angstreaktion nicht mehr zur Schule gehen kann oder an bestimmten Aktivitäten seiner Alterskameraden nicht mehr teilnehmen kann. In ganz stark ausgeprägten Fällen ist durch das schwere Vermeidungsverhalten des Kindes die normale Entwicklung de Kindes langfristig gefährdet.

Nehmen die Ängste ein solches Ausmaß an, sind sie behandlungsbedürftig.

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Ängste bei Kindern

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

kleine Auszeit

Yoga zum Mitmachen

Du brauchst eine kleine aktive Auszeit! Dann lade ich dich herzlich ein, bei meinem Yogaflow zum Thema "Frühlingserwachen" mitzumachen.




Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz