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Täglich nur ein Viertelstündchen...

Wie wichtig das Lesen schon für ganz kleinen Kinder ist

Marie ist noch nicht einmal zwei Jahre alt, da kann sie beim Vorlesen der "Raupe Nimmersatt" schon jedes Wort mitsprechen. Und legt natürlich gleich Protest ein, wenn Mama aus lauter Routine einmal ein Wort vertauscht.

So kann es jedem Elternteil gehen, das seinem Kind von klein auf die Bücherwelt eröffnet. Und das ist gut so. Während heute in vielen Kinderzimmern Computer und Fernseher stehen, ist in manchen dieser Räume kaum oder sogar gar kein Buch mehr zu finden.

Dabei ist das Lesen so unendlich wichtig. Man kann über PISA denken, was man will, in einem haben die Experten auf jeden Fall Recht: Von der Sprach- und Lesekompetenz eines jeden Kindes hängt seine ganze Entwicklung ab. Denn wer seine eigene Sprache nicht gut einzusetzen weiß, der wird - egal in welchem Bereich des Lebens - immer auf Schwierigkeiten treffen.
Wann aber fängt man an, seine Kinder mit dem Medium Buch in Kontakt zu bringen? Darauf kann es nur eine einzige Antwort geben: So früh wie möglich.

Viele Buchverlage haben heute schon Bücher für die Kleinsten im Angebot - aus Stoff oder Kunststoff, Bücher, die vieles vertragen, manches verzeihen und auch einmal gewaschen werden können. Kleine Kunstwerk aus dicker Pappe - mit abgerundeten Ecken - grifffest und robust richten sich dann schon an die etwas älteren Kinder. Sie können die Seiten selbst umblättern, die bunten Bilder, die oft nur von Einzelwörtern oder einfachen Sätzchen begleitet sind, erinnern aber schon jetzt an das, was wir Erwachsenen gemeinhin als Buch bezeichnen.

Für jede Altersstufe gibt es eine große Auswahl. Immer länger werden die Texte und im ersten Selbstlesealter verschwinden dann meist auch die bunten Bilder, die bis dahin das Vorlesen begleitet haben. Nun sind die Kinder selbst soweit, dass sie die Geschichten in ihrer Fantasie miterleben können - ohne weiteren visuellen Anreiz.

Vorlesestunden gibt es - das berichten neue Untersuchungen  - heute nur noch in einem Drittel aller bundesdeutschen Haushalte, in denen Kinder leben. Dabei wird meist nicht länger als eine Viertelstunde vorgelesen. Vielleicht liegt das geringe Interesse vieler Eltern am Vorlesen ja auch daran, dass sie sich auf dem kaum noch überschaubaren Kinder- und Jugendbuchmarkt schlecht zurechtfinden.

Fragen wie "Welches Buch soll ich vorlesen?" oder "Welches Buch eignet sich für mein Kind?" tauchen auf. Nun kann sich jeder natürlich in die nächste Buchhandlung begeben und auf eigene Faust versuchen, sich kundig zu machen. Dort helfen die Fachverkäufer natürlich auch gerne weiter. Wer sich vor dem Gang in einen Buchladen aber schon einmal Informationen besorgen möchte, der findet in der "Stiftung Lesen" einen kompetenten  Partner. Zweimal jährlich gibt die Stiftung einen nützlichen Ratgeber mit vielen Anregungen und Tipps heraus. Die kleine Broschüre heißt "Für Sie getestet - Neue Kinder- und Jugendbücher" und kann unter www.StiftungLesen.de bezogen werden. Dort gibt es kurze Inhaltsangaben und eine realitätsnahe Alterseinschätzung der Bücher für die jeweilige Zielgruppe. Jeweils im Frühjahr und im Herbst einen jeden Jahres gibt es eine Neuauflage.

Aber auch andere Internetseiten bieten einen gehaltvollen Überblick über den Kinder- und Jugendbuchmarkt. Nicht zuletzt die hoppsala-Seiten bieten umfangreiche Informationen und über 1000 Buchbesprechungen für unterschiedliche Altersgruppen, die nach Thema, Alter, Genre oder Verlag gesucht werden können.

Martina Meier
www.papierfresschen.de

 

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