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I-Dötz

Wer kann sich daran nicht erinnern? Der erste Schultag war höchst aufregend - ganz viele neue Kinder, respektable Personen, genannt Lehrer und dann bekam man noch die Schultüte - spätestens jetzt wusste man: einen neue Ära ist angebrochen! Die Schultüte hat also eine besondere Stellung des zukünftigen Schulkindes.

Was die wenigsten wissen: die Tradition der Schultüte gibt es nur in Deutschland. Vor über 150 Jahren wurden in Thüringen und Sachsen die Kinder bei ihrer Einschulung mit einer Schultüte beglückt. Ihnen wurde erzählt, dass in dem Haus des Lehrers ein Schultütenbaum stünde, an dem die Tüten wachsen würden. Wenn sie "reif" sind, ist auch das Kind groß genug für die Schule.

 

Eine selbstgemachte Schultüte

Dsa braucht ihr:

  • 2 Blätter Tonpapier in unterschiedlichen Farben (DIN A 4 und DIN A 3)
  • Ringelband 
  • andersfarbiges Krepppapier
  • Klebeband, Bleistift, Faden, Schere, Klebestift
  • Geschenkpapier, Moosgummi oder Wachsmalstifte für die Verzierung

 

Das Ende des Fadens an den Bleistift binden. Den großen Tonpapierbogen nehmen und mit dem Bleistift einen Halbkreis ziehen, indem man den Faden in einer Ecke des Bogens festhält und den Bleistift wie einen Zirkel im Halbkreis auf dem Papier führt.

Das Halbrund abschneiden. An der längsten Seite des Tonpapiers Klebstoff oder doppelseitiges Klebeband auftragen.

Von der kurzen Seite das Papier aufrollen, bis es eine Kegelform erhält. Dann festkleben.

Einen ca. 10 cm breiten Krepppapierstreifen außen an die Tütenöffnung kleben.

Damit es nicht so unordentlich aussieht, den Übergang von Krepp- und Tonpapier mit einem ca. 2 cm breitem Tonpapierstreifen des DIN A 4 Bogens überkleben.

Nun kann die Tüte gefüllt werden! Wenn sie prall gefüllt ist, könnt ihr das Krepppapier mit dem Ringelband verschließen. Ein zusätzlicher Tipp: einen Bleistift in die Spitze geben, das verhindert das Umknicken.

 

Ihr könnt die Tüte komplett bunt gestalten, zwei harmonisierende Farben oder unterschiedliche Schattierungen einer Farbe verwenden.

Die Tüte kann nun wiederum mit Moosgummi, Bemalungen oder buntem Papier verziert werden. Lustig wird' s auch, wenn ihr euch für die Verzierung ein Thema aussucht, vielleicht auch gemeinsam mit dem zukünftigen Schulkind. Das kann eine Rittertüte, Pferdetüte oder Raumschifftüte sein. Wichtig ist dabei, dass die Tüte eurem Kind gefällt.

Auf hallo-Eltern.de findet ihr beispielsweise eine tolle Anleitung.

 

Wenn wenig Zeit und Muße für aufwendige Bastelarbeiten vorhanden ist ...

Eltern, die wenig Zeit oder Geschick für eine groß angelegte Bastelaktion haben, können trotzdem eine individuelle Schultüte zaubern. Sucht euch das Lieblingsmotiv eures Kindes aus einer Zeitschrift heraus, z.B. einen Porsche, das Lieblingstier, ein Musikinstrument, ein Idol…

Reißt die Bilder so heraus, dass sie noch gut zu sehen sind. Es kann ruhig unsauber aussehen, das gibt nachher einen netten Collageeffekt. Kauft  eine fertige Schultüte, die nicht allzu aufwendig dekoriert wurde und beklebet diese quer übereinander mit den vorbereiteten Schnipseln, bis die ganze Tüte bedeckt ist. Dazu könnt ihr entweder einen flüssigen Klebstoff, Prittstift oder Bastelkleister verwenden. Denkt daran, den jeweiligen Klebstoff gründlich aufzutragen.

Für die kleinen Geschwisterkinder empfiehlt es sich, eine kleine Schultüte zu füllen. Diese muss nicht so aufwendig gestaltet sein, wie die des großen Bruders oder der großen Schwester, aber ein kleines Geschenk erspart unnötige Nörgeleien. Älteren Geschwistern kann auch ein kleines Geschenk gemacht werden. Das ist aber natürlich immer vom Alter abhängig.

 

Aber was soll nun rein?

Die vollkommen süße Tüte gehört wohl der Vergangenheit an. Natürlich gehören auch Süßigkeiten oder andere Lieblingsleckereien des Kindes in die Tüte, sie sollten aber nicht den Löwenanteil ausmachen. Neben der gesundheitlichen Fürsorge spricht auch der vergängliche kindliche Reiz für wenig Süßes. Süßigkeiten sind nur für den Moment interessant. Langfristig haben die Kinder mehr von Spielsachen und anderen Dingen.

So kann die Tüte mit schulspezifischen Sachen wie Radiergummi mit Aufdruck oder kleinen Blöcken ausgestattet sein. Auch ein lustiges Verkehreserziehungsheft, eine neue Trinkflasche oder ein Umhängegeldbeutel bereiten auf das Schulleben vor. Die erste Uhr, eine Kette oder ein Poesiealbum lässt die Einschulung zusätzlich zu einem unvergesslichen Ereignis werden.

Viele Eltern haben gute Erfahrungen damit gemacht, auch einen Wecker mit in die Schultüte zu geben. Das schult von Anfang an die Eigenständigkeit und schont die Nerven!

Wichtig ist bei der Planung allerdings, dass es sich nicht ausschließlich um Schulutensilien handelt - das kann die Angst vor oder den Frust auf die Schule erhöhen. Wie wär's mal mit einem Gutschein über einen Zoo-, Kino- oder Freizeitparkbesuch?

Hörspielkassetten, ein Buch oder kleine Lego- oder Playmobilfiguren machen sich zudem sehr gut. Ein Springseil oder Plüschtierchen - da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Zahlreiche Internetseiten geben dazu nützliche Basteltipps und Ideen.

Viel Spaß beim Basteln und Befüllen! Und vor allem viel Spaß bei dem ersten Schultag!


 

Bücher zum Schulanfang:

 

  • Komm mit in die Schule
    Siglint Kessler, Frauke Nahrgang - Ravenburger

  • Der Zuckertütenbaum
    R, Heinrich, A. Sixtus - Alfred Hahn`s Verlag

  • 1. Klasse Wackelzahn
    Reiner Engelmann - Sauerländer Verlag

  • Conni kommt in die Schule (Lese Maus)
    Liane Schneider, Eva Wenzel-Bürger - Carlsen Verlag

  • Spiel und Spaß zum Schulanfang
    Renate Triltsch - Ravensburger

  • Eine Schultüte für Anton
    Maria Seidemann - Ed. Buchbär/Arena

  • Morgen komme ich in die Schule (Lesebär)
    Mira Lobe, Susi Weigel - dtv Junior

  • Katja Henkelpott kommt in die Schule
    Helmut Sakowski - Thienemann Verlag

 

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