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Fehlernährung bei Kindern und Jugendlichen- Ernährung mit Folgen

Aus Berichten des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund geht hervor: Unser Kinder essen zu wenig Gemüse, zu wenig Vollkornprodukte und Milchprodukte, sind nicht genügend mit Calcium, Vitamin D und Folsäure versorgt. Sie essen zu viele Süßigkeiten, zuviel Fett, zuviel Salziges, und sie trinken zu wenig gesunde Flüssigkeiten.
Sie nehmen zu wenig Magnesium auf, haben ein Defizit an den Vitaminen B 1 und B 2 sowie Vitamin C. Dauerhafte Fehlernährung kann die Entstehung von chronischen Erkrankungen begünstigen. Fehlernährung bedeutet zumeist dass wir mit der täglichen Nahrung zuviel Eiweiß und zuviel Energie in Form von Fetten und Zucker zu uns nehmen. Vitamine, Calcium und Eisen sind dafür in unserer Ernährung zu wenig vorhanden. Unterversorgung bestimmter Vitamine und Mineralstoffe sind die Folge. Diese Stoffe sind aber sehr wichtig für den reibungslosen Ablauf unserer Körperfunktionen. Unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden flacht ab. Eine richtige und "vollwertige Ernährung ist deshalb für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden unentbehrlich.

 

Zuviel tierisches Eiweiß

Eiweiß ist lebenswichtig. Doch wir leben nicht mehr in Hungerzeiten. Die heutige Ernährung ist meist vom Überfluss bestimmt. Die Zufuhr an Eiweiß ist deutlich höher als die tatsächlich benötigte Menge. Hier gilt nicht die Regel "soviel wie möglich" sondern "soviel bis der Bedarf gedeckt ist".

Kinder und Jugendliche haben einen erhöhten Verbrauch an Eiweiß aber ein Zuviel bedeutet eine Belastung für den Stoffwechsel. Fast Food ist oft die Ursache für einen überhöhten Eiweißkonsum. Ein Cheeseburger deckt zum Beispiel schon 42% des Tagesbedarfes an Eiweiß. Kombiniert mit anderen eiweißreichen Lebensmitteln steigt die aufgenommene Tagesmenge schnell über 100%. Tierisches Eiweiß, wie es in Fast Food vorwiegend enthalten ist, bringt meist auch eine hohe Aufnahme an Fett, Cholesterol und Purinen mit sich. Vermeiden Sie daher ein Zuviel an Eiweiß und decken Sie den Anteil an benötigtem Eiweiß mit pflanzlichen und tierischen Produkten.

 

Zuviel Zucker

Kohlenhydrate sind ein Hauptbestandteil unserer Ernährung. Leider geht der Verzehr an gesunden Kohlenhydraten aus Vollkornbrot, Kartoffeln zurück und der der Anteil an Zucker steigt. Schuld daran ist der hohe Konsum an Schokolade, Kekse, Cola und sonstigen gesüßten Erfrischungsgetränke uns Speisen zurückzuführen. Der Genuss an gesüßten Getränken ist eine Kalorienfalle. 320 bis 460 kcal/L sind in den "Zuckerbrausen" enthalten und ein Liter ist schnell getrunken, vor allem wenn es schmeckt. Ein Zuviel an Zuckerhaltigen Lebensmitteln fördert Entstehung von Übergewicht, Kariesbildung und Mangel an lebensnotwendigen Nährmitteln welche in diesen einseitigen Nahrungsmitteln nicht enthalten sind. In Süßigkeiten ist leider nicht nur Zucker enthalten. Aromastoffe, Lebensmittelzusatzstoffe und Süßungsmittel welche in Süßigkeiten zur Geschmacksverbesserung hinzugefügt sind werden bei hohem Süßigkeitenverzehr ebenfalls in großen Mengen aufgenommen.

 

Fettverzehr

Fast Food und Fertigprodukte enthalten viel Fett und vor allem viele gesättigten Fettsäuren. Diese Fettsäuren stehen eng im Zusammenhang mit Herz- Kreislauferkrankungen. Sie steigern den Cholesterinspiegel und fördern daher Aterioskleose. Wichtig ist eine nicht zu fettreiche Ernährung mit vielen gesunden Fettsäuren. Achten Sie auch bei Fertigprodukten auf die Fettzusammensetzung. Meist kann man diese an der Packung ablesen.

 

Calciumverzehr

Im Vergleich zu einer Erhebung an Kindern und Jugendlichen vor etwa 15 Jahren ist der tägliche Verzehr an Milch- und Milchprodukten um ein Drittel gesunken. Damit verbunden ist eine gesenkte Calciumzufuhr, bis zu 25% unter den Empfehlungen. Da Calcium beim Muskelaufbau beteiligt ist, kann ein Mangel negative Auswirkung auf die Muskelstruktur haben.

 

Eisenversorgung

Eisen ist nicht nur der Mineralstoff der unsere körperliche Leistungsfähigkeit bewahrt, sondern er ist auch Auswirkungen auf eine bestimmte Region des Gehirns und auf die Lernfähigkeit sowie der Motorik. Eine über längere Zeit erfolgende zu geringe Eisenzufuhr führt möglicherweise zu einer geringeren Eisenkonzentration im Gehirn. Da diese Einlagerung vermutlich nur während bestimmter Entwicklungsphasen erfolgt, lässt sich der Mangel durch spätere Eisengaben nicht mehr korrigieren. Es ist daher wichtig das Kinder und Jugendliche Konstant mit Eisen versorgt werden um eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.

 

Vitamine

Für einen Vitaminmangel sind Kinder und Jugendliche unter folgenden Bedingungen besonders gefährdet:

  • Kinder aus sozial schwachen Schichten
  • Kinder mit Essstörungen wie Magersucht
  • Mädchen und junge Frauen welche aufgrund Schlankheitsideale dauerhaft zu wenig Energie zu sich nehmen.
  • Jugendliche, Schwangere oder Stillende
  • Bei chronischen Lebererkrankungen

Stephanie Wolf

 

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