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Makrobiotische Ernährung

Mehr Vitalität und Hilfe bei der Krebsprävention

Makrobiotik als Wort kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt „langes Leben“. Die makrobiotische Ernährung ist eine gelungene Kombination von der Einfachheit beim Essen und der Vermeidung von Lebensmittelgiften. Das Ganze wird streng nach den Prinzipien der Zen-Buddhismus organisiert. Diese Art der Ernährung bevorzugt nährstoffreiche, vollwertige Lebensmittel, was eine gute präventive Maßnahme zur Erhaltung oder zur Wiedererlangung der Gesundheit nach einer Krankheit darstellt. Nachweislich werden die Grundsätze der makrobiotischen Ernährung auch bei der Krebsprävention mit guten Ergebnissen eingesetzt.

 

Wesentliche Bestandteile der makrobiotischen Ernährung

Zu den wichtigsten Grundprinzipien der makrobiotischen Ernährung gehören unter anderen:

  • Diese gesunde Ernährungsart ist vor allem fettarm und reich an Ballaststoffen, der Schwerpunkt wird dabei auf vollwertiges Getreide und Gemüse gelegt.
  •  Gemieden werden in erster Linie Fisch, tierische Fette wie Butter oder Schmalz, Milchprodukte und Eier. Die Lebensmittel dürfen entweder Süßmittel oder chemische Zusatzstoffe beinhalten.
  • Auf dem Speiseplan steht vor allem Vollkorn-Getreide wie Roggen, Weizen, Mais, Naturreis, Hirse und Buchweizen. Dazu kommt noch aller Art Gemüse, Bohnen, Algen (Nori, Kombu, Hiziki) sowie in etwas kleineren Mengen Früchte, Nüsse, Samen oder Weißfisch.
  • Die Nahrungsmittel, die von den Anhängern der makrobiotischen Ernährung verzehrt werden dürfen, müssen regional angebaut und vollwertig werden, ausnahmsweise dürfen sie geringfügig weiterverarbeitet werden. Ausnahmen gibt es auch bei dem Gemüseverzehr: Avocados, Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Paprika, Spargel und Rüben sollten aus dem Speiseplan gestrichen werden.
  • Die Zubereitung der Lebensmittel erfolgt ausschließlich mit Utensilien, die aus Materialien wie Glas, Holz, Emaille oder rostfreiem Stahl hergestellt sind. Tabu bleibt dagegen das Kochen in der Mikrowelle wie auch die Einnahme von etwaigen Nahrungsergänzungsmitteln.

 

Die Entstehung der Philosophie der makrobiotischen Ernährung

Für die Anfänge der makrobiotischen Ernährung wird das Jahr 1960 gehalten. In diesem Jahr ist das Buch vom George Ohsawa „Auch Sie sind Sanpaku“ in Amerika erschienen. Übersetzt bedeutet der Begriff „Sanpaku“ drei weiße Augen und bezeichnet damit die weiße Augenfläche, die man an den drei Seiten der Iris sehen kann. Hat ein Mensch „Sanpaku“, bedeutet das, dass er über wenig Energie und Vitalität verfügt, was durch falsche Ernährung hervorgerufen wurde. Nach der chinesischen Lebenslehre sollte alles im menschlichen Leben in einem Gleichgewicht stehen, auch die Ernährung. Die Lebensmittel werden dann nach Yin, Yang oder neutral – also ausgewogen – untergeordnet. In den ersten Jahren, nachdem die makrobiotische Ernährung populär wurde, war es nichts Ungewöhnliches, über die Dauer von ein oder zwei Wochen nur braunen Reis mit Sojasoße zu essen, um eine bessere Gesundheit positiv zu beeinflussen. Heutzutage ist die Auswahl viel reicher. Die Ernährung basiert überwiegend auf Getreide und Felsenfrüchten sowie ausgewählten Gemüsesorten oder Seegras. Obst wird selten und Fleisch gar nicht mehr gegessen. Rohes Gemüse gehört nur anteilig zum täglichen Menü, der Großteil der makrobiotischen Speisen wird vorzugsweise durch leichtes Kochen, einfaches Dämpfen oder kurzes Braten zubereitet. Nach dem anfänglichen Boom der makrobiotischen Ernährungskultur in den USA war das Interesse dafür mit der Zeit immer schmäler. Man hat zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewusst oder konnte das einfach nicht verstehen, dass viele Krankheiten allein auf der Basis der richtigen Ernährung geheilt sein können. Für die anderen wieder war diese Methode einfach zu streng und zu strikt: Die Ernährung war, was den Geschmack angeht, zu fade, die Ernährungsweise bereitete einfach zu viele Schwierigkeiten bei der Durchführung und Vorbereitung der Speisen. Zu den charakteristischen Merkmalen der Makrobiotik gehört das langsame Kauen der Lebensmittel, das bei jedem Essen angewendet werden sollte. Dadurch wird die Verdauung gestützt und man merkt einfach schneller und bewusster, wann man genügend gegessen hat.

 

Makrobiotik aus heutiger Sicht

Die Bemühungen der letzten Jahrzehnte, die man vor allem dem Michio und Gabriel Kushi zu verdanken hat, haben die makrobiotischen Prinzipien durch Bücher und Entstehung makrobiotischer Trainingszentren populärer gemacht. Viele von den gegenwärtigen Anhängern der Makrobiotik haben ihre Ernährungsgewohnheiten danach umgestellt, nachdem sie an lebensgefährlichen Krankheiten wie Krebs, Diabetes Typ 2, chronischer Müdigkeit, Adipositas oder Fibromyalgie erkrankt waren. Die makrobiotische Ernährung, nach strikten Anweisungen durchgeführt, konnte diese Krankheiten schnell und schmerzlos besiegen. Diese Ernährungsweise ist unter anderem für Übergewichtige eine gute Chance, wieder zum normalen Gewicht zu kommen, um beispielsweise eng anliegende Pullover erneut tragen zu können.

 

Makrobiotische Ernährung im Kampf gegen den Krebs

Die Wissenschaftler beschäftigen sich seit langer Zeit mit der Rolle und Wirkung der makrobiotischen Ernährung beim Kampf gegen den Krebs und bei der Krebsvorbeugung. In der Makrobiotik spielt Soja-Sause und andere Soja-Produkte eine große Rolle. Dadurch erhalten die Nahrungsmittel reichlich Phytoöstrogene, also pflanzliche Östrogene, die eine ausgezeichnete Wirkung auf die Gesundheit haben und den Brust- und Prostatakrebs reduzieren können. Die makrobiotische Ernährung kann nur als ganzheitliche Ernährungsweise betrachtet und praktiziert werden. Deswegen ist bei der Umstellung strengste Sorgfalt geboten, damit sichergestellt wird, dass der Bedarf an allen benötigten Nährstoffen auch gedeckt wird. Nur wenn das der Fall ist, kann man von einer präventiven Krebswirkung der makrobiotischen Ernährung sprechen.

 

Artikelbild (oben): Creative Commons by Razza Mathadsa / Flickr.com
Entstehung (mitte): Creative Commons by Wolfgang Wildner / Flickr.com

 

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