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Welches Tier für welches Kind?

Meist haben Kinder schon eine feste Vorstellung davon, was für ein Tier sie sich wünschen. Trotzdem solltest du dir überlegen, ob das Tier zu Alter und Wesen des Kindes passt.

Ein Hund ist ein toller Partner zum spielen, toben und schmusen, wenn man es nicht übertreibt. Doch ein Kind alleine ist mit einem Hund überfordert. Bei einem Hund sollte die ganze Familie einverstanden sein und sich gemeinsam um den Hund kümmern.

Bei der Erziehung des Hundes braucht man viel Geduld, er braucht mehrmals täglich Auslauf und will jeden Tag pünktlich sein Fressen. Frisches Trinken muss immer frei zur Verfügung stehen. Vor der Anschaffung sollte auch klar sein, wohin mit dem Hund in der Urlaubszeit? Möchte man ihn mitnehmen oder zu Hause lassen, dann sollte geklärt werden, wo er unterkommen kann. Bei einem Hund kommen neben den üblichen Kosten wie Fressen, Impfungen, Tiersitter oder Mehrkosten im Urlaub noch die Hundesteuer dazu.

Katzen sind sehr eigensinnig und wollen selbst bestimmen, wen sie an sich heran lassen. Hier gilt ebenfalls: die ganze Familie sollte einverstanden sein.
Auch bei einer Katze kommen Kosten für Fressen, Impfungen und sonstige Arztbesuche, Tiersitter, Spielmäuse und Kratzbäume auf einen zu. Zu fressen bekommt die Katze 2x am Tag und frisches Wasser muss immer erreichbar sein. Hat sich die Katze eingelebt und fühlt sich wohl, kommt sie von sich aus auf einem zu, legt sich auf den Schoss und lässt sich dann bereitwillig streicheln. Langhaarige Katzen wie Perser sollten täglich gebürstet werden. Perser sind für Kinder aber weniger geeignet, weil sie träge und ernsthaft sind.

Katzen hängen mehr am Ort als an den Menschen, deshalb sollte sie im Urlaub jemand in der gewohnten Umgebung versorgen.

Kaninchen sind sehr scheue Tiere und mögen keinen Lärm. Somit sind Kaninchen nicht unbedingt für lebhafte und quirlige Kinder geeignet. Kaninchen bauen nur langsam vertrauen auf und mögen es nicht gescheucht oder gefangen zu werden. Sie kommen lieber selbst auf den Menschen zu, beschnuppern diesen vorsichtig und gewinnen so langsam das Vertrauen zu seinem Besitzer. Lassen sich dann auch streicheln und schmusen.

Der Pflegaufwand lässt sich für ein Schulkind mit ein wenig Hilfe der Eltern gut bewältigen. Der Käfig muss 1-2 mal in der Woche gereinigt werden. Täglich muss das Trinken und Fressen kontrolliert werden. Am besten hält man Kaninchen zu zweit, da sie sehr gesellig Tiere sind und sich nicht langweilen, wenn der Auslauf mal etwas zu kurz kommt. Natürlich sollte der Käfig dann entsprechend groß sein und mind. die Maße von 115 x 65 cm und eine Höhe von 45 cm haben.

Meerschweinchen verkraften schon eher mal eine etwas turbulente Umgebung. Sie sind einfach in der Haltung und sehr aufgeweckt und verspielt. Meerschweinchen gewöhnen sich schnell an ihre Bezugsperson. Der Käfig muss 1-2 mal in der Woche gereinigt werden. Täglich muss das Trinken und Fressen kontrolliert werden. Auch hier gilt, Meerschweinchen hält man am besten zu zweit, da sie verschmust und gesellig Tiere sind. (Bei Pärchen sollte das Männchen kastriert sein, zwei Weibchen verstehen sich meist besser als zwei Männchen)

Der Käfig für ein Einzeltier sollte mindestens 70x40x40 cm groß sein und bei einem Pärchen die Maße von 80x100x50 cm haben.

Goldhamster haben den "Haken", dass sie nachtaktiv sind und nur eine kurze Lebensdauer haben. Hamster können zwar sehr zutraulich sein, sind dennoch mehr zum anschauen denn zum Schmusen gedacht und eher ungeeignet für Kinder. Der Goldhamster ist ein reiner Einzelgänger und sollte alleine gehalten werden. Der Käfig des Hamster wird 1 x in der Woche gereinigt. Grober Dreck, Obst vom Vortag sollte sofort entfernt werden. Futter und Trinken muss immer vorhanden und das Trinkwasser frisch sein.
Für den Käfig oder das Terrarium wird eine Größe von 80 x 40 cm Grundfläche, 40 cm Höhe empfohlen, aber je größer, desto angenehmer ist es für die lauffreudigen Hamster.

Rennmäuse sind sehr verspielte Tiere und kuscheln gerne. Sie gewöhnen sich sehr schnell an ihren Menschen und akzeptieren ihn als eine Art Artgenossen. Also bestens für Kinder geeignet. Am besten hält man Mäuse zu zweit oder zu mehreren. Sie sind Gruppentiere, kuscheln sich gerne aneinander und helfen sich bei der Fellpflege.

Rennmäuse brauchen einen relativ großen Käfig, für 2 Mäuse reicht eine Größe von 30x55 cm bei mehrmaligem Freilauf in der Woche. Am geeignetesten ist ein Aquarium oder ein Terrarium mit einem gut befestigten Maschendraht überzogen. So können sie nicht durch die Gitterstäbe ausbrechen. Bei einem Käfig mit Gitterstäben dürfen die Abstände zwischen den einzelnen Stäben nicht Größer als 12mm sein. Reinigen braucht man den am besten mit mehrer Etagen ausgestatteten Käfig nur alle 3 Wochen.

Ratten sind ähnlich wie Mäuse Gruppentiere und fühlen sich erst in Gesellschaft von Artgenossen richtig wohl. Weil die Ratte ein sehr soziales Tier ist, liebt sie es, mit ihrem Besitzer zu schmusen. Sie werden sehr zahm. Für die kletterfreudigen Kerlchen ist ein Käfig mit Gitterstäben und kein Aquarium oder Terrarium zu befürworten. Ideal ist ein Käfig mit 80 x 40 cm Grundfläche, 40 cm Höhe. Grünzeug von Vortag sollte auch hier sofort entfernt werden und auf täglich frisches Wasser geachtet werden. 1-2 mal in der Woche muss das Einstreu im Käfig erneuert werden.

Ein Vogel kann sehr zutraulich werden und hat auch nichts gegen etwas Trubel, doch er ist kein Tier zum schmusen, was sich die meisten Kinder wünschen. Ein Vogel sollte nicht allein gehalten werden, die meisten Arten sind gesellige Wesen und langweilen sich alleine. Vögel brauchen einen großen Käfig mindestens mit den Abmaßen 60x35x45 für ein Pärchen.
Auch hier sollte der Käfig einmal in der Woche gereinigt werden und den Vögeln sollte so oft wie möglich ein Freiflug in der Wohnung gegönnt werden.

Ein Aquarium ist sehr pflegeintensiv und Fische sind keine Tiere zum streicheln, deshalb nicht für jüngere Kinder geeignet. Jugendliche die Interesse an Fischen und dessen Beobachtung haben werden dennoch ihre Freude daran haben. Fische sind sehr entspannend und schön anzuschauen. Täglich fällt das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung, Kontrolle der Wassertemperatur, Kontrolle von Filter und Lüfter und Füttern der Fische an. Wöchentlich oder 14tägig (je nach Besatzdichte und Aquariumsgröße) wird ein Teilwasserwechsel und andere Reinigungsarbeiten durchgeführt.

Die Aquaristik ist zeitintensiv, anspruchsvoll und nicht billig. Rückschläge und Enttäuschungen sind bei Anfängern häufig. Deshalb sollten sich Jugendliche ausgiebig zuvor informieren.

Bei allen Tieren, die zu mehreren gehalten werden, sollten die Männchen kastriert oder nur gleichgeschlechtliche Tiere zusammen gehalten werden, um unerwünschtem Nachwuchs zu vermeiden. Für welches Haustier ihr euch auch entscheidet, informiert euch ausführlich in Büchern über euren neuen Mitbewohner.

Denkt beim Kauf des neuen Haustieres auch an das Tierheim in der Nähe.

 

Text und Foto: Birgit Büsse

 

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