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27.06.2019

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Von Hasen, Hennen und Ostereiern

Wer kam nur auf die kuriose Idee mit dem Osterhasen? Es ist wirklich kaum zu glauben, dass der sportliche Hüpfer für die vielen versteckten Ostereier verantwortlich sein soll. Und warum würdigt niemand die Leistung der Hühner - die ja wohl immer noch die Eier legen?    

Erste urkundliche Belege beweisen, den Eier versteckenden Osterhasen gab es schon im 17. Jahrhundert. Er ist also keine Erfindung der Schokoladenindustrie. Aber wie passen überhaupt Hase und Eier zusammen? Zur Erinnerung für Stadtmenschen und Naturmuffel: Hasen sind Säugetiere und legen keine Eier.

In heidnischen Zeiten galt der Hase als Symbol für Fruchtbarkeit. Das ist angesichts der hohen Nachwuchsquote dieser Tiere auch verständlich. Eine Häsin kann drei- bis viermal im Jahr Junge bekommen. Da lässt sich dann auch die Verbindung zum Ei finden, ebenfalls als Sinnbild der Fruchtbarkeit bekannt. Jetzt drängt sich allerdings die Frage auf, warum die Henne nicht auch als Fruchtbarkeitssymbol gilt, schließlich legt sie ja jeden Tag Eier. Ist sie nicht attraktiv genug? Wir haben es hier mit einem gemeinen Fall von Diskriminierung zu tun, denn Hühner dürfen zu Ostern wenn überhaupt nur als putzige Küken in Erscheinung treten.

Wieso bringt also der Hase die Ostereier? Ein Hase ist meistens ein Einzelgänger, der sich tagsüber in Hecken oder hohem Gras verbirgt. Erst in der Dämmerung verlässt er seine Deckung und sucht sich Futter. Dieser ungesellige Kerl ist nicht gerade ein Menschenfreund, es sei denn, er landet als Braten auf der Speisekarte. Allerdings ist er ein Meister der Tarnung. Er buddelt sich eine Mulde, genau die Sasse, und flüchtet erst im allerletzten Moment. Bei Treibjagden überleben viele Hasen, weil sie gar nicht flüchten sondern in ihrer Mulde verharren. 

Nun ist also klar, warum der Meister der Tarnung die Ostereier versteckt. Obwohl, auch Hennen können schöne Verstecke für ihre Eier finden, wenn sie freilaufend gehalten werden. Allerdings sind Hennen da nicht so originell aber eine Chance als Osterhenne hätten sie sicherlich verdient. Übrigens sollen auch andere Tiere die Eier gebracht haben. In Westfalen sogar der Fuchs. Aber das ist logisch, der wollte sich auf diese Weise nur bei den Osterhasen einschleichen. Und als Belohnung gönnte er sich leckeren Hasenbraten.

Völlig unklar ist allerdings die Verbindung dieses Brauchs mit dem Osterfest. Ein Fruchtbarkeitssymbol in der Frühlingszeit hat sicherlich seine Wurzeln in der heidnischen Vorstellungswelt. Die Verbindung zu Tod und Auferstehung ist da gar nicht so abwegig. Wie auch immer, wir sollten froh sein, dass diesem eher düsteren christlichem Fest eine so heitere und optimistische Note verliehen wurde.

Was jedoch wirklich bedenklich stimmt, ist die Unkenntnis der Schokoladenindustrie über die Anatomie der Hasen. Schauen Sie sich diese sogenannten Osterhasen an, es sind allesamt putzige Kaninchen. Aber es heißt nun einmal Hase, und ein Hase ist sehr groß, etwa 60 - 70 Zentimeter lang und hat riesige Ohren, genannt Löffel. Charakteristisch sind die langen Hinterläufe, mit denen er riesige Sprünge machen kann.
Darum ist es auch so schwer, den Osterhasen zu fangen, obwohl sich schon Millionen von neugierigen Kindern auf die Lauer gelegt haben. Für alle die es immer noch versuchen: Einen Osterhasen muss man Salz auf den Schwanz streuen, dann bleibt er stehen.

Fröhliche Ostereiersuche!
Adelheid Fangrath

 

 

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