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Hüftgold oder Verwirrungen am vierzigsten Geburtstag

Seit kurzem bin ich vierzig. Bereits geraume Zeit vor dem runden Geburtstag bemerkte ich eine schleichende Umverteilung meines Körperfetts: Es sammelt sich vermehrt zwischen Bauch und Brust – also im Bereich des Oberbauchs an. Da ich meinen Geburtstag groß feiern und dabei eine gute Figur machen wollte, absolvierte ich ein strammes Sportprogramm und versuchte, meine Süßigkeitenzufuhr zu drosseln. Parallel dazu entschied ich mich für einen neuen Look mit mehreren Schichten, um so die Pölsterchen an Hüften und Bauch zu kaschieren. Kurz vor meinem Geburtstag hatte ich den Eindruck, meine Maßnahmen seien erfolgreich, und ich sah dem Termin freudig entgegen.

Am Geburtstag selbst trug ich neue Kleidung und war frohen Mutes. Während der gelungenen Feier hörte ich, wie meine Freundin Elisabeth mir zuraunte: „Du bist aber dick!“,  und mit einem freundlichen Lächeln strich sie über meinen Bauch und sagte: „Da hast Du aber investiert!“ Ich drehte mich pikiert weg und dachte: „Muss sie das unbedingt an meinem Ge-burtstag sagen, und dann mutmaßt sie auch noch, was die zusätzlichen Kilos gekostet haben. Unverschämt!“ Ich war sauer, ihre Worte nagten an meinem Ego, und ich sehnte mich nach einer Möglichkeit, zu einem günstigen Zeitpunkt meinem Ärger Luft machen zu können.

Die Gelegenheit dazu sollte bald kommen, schließlich bin ich jedes Jahr Nikoläusin bei ihren Kindern und bedenke auch immer wieder gerne die Eltern mit kleinen Maßregelungen. Am 6. Dezember trug ich also meine Rüge ob ihres rüpelhaften Verhaltens vor und sah in ein verwirrtes Gesicht – Elisabeth wusste nicht, wovon ich sprach. Kurz nach meinem Auftritt als Nikoläusin klingelte das Telefon und Elisabeth sorgte für Aufklärung: Sie hatte am Ge-burtstag gesagt „Du bist aber schick!“ und über den Preis der Kleidung spekuliert.

Ich habe daraus gelernt, dass man Irritationen am besten gleich ansprechen sollte, damit kein Groll entsteht, und weiß nun, dass sich Menschen um die Vierzig weniger um ihre Figur, als vielmehr um ihr Gehör kümmern sollten. Den Termin für einen Hörtest habe ich bereits vereinbart.

Text: DGK / Sabine Stübe-Kirchhof
Foto: svolvaer / Fotolia.com

 

 

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