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Zickenalarm – Ein Erfahrungsbericht

„Du, du, du…..“ zwei vor Wut funkelnde Augen tasten mich von oben bis unten ab. „Du mit Deiner hässlichen Hakennase!!“ …

Wie bitte? Hab ich jetzt grad richtig gehört? Ein Blick zum Vater des aufmüpfigen Kükens, der sich nur mühsam ein Grinsen verkneifen kann, bestätigt mir extrem deutlich das eben Gehörte. Gratulation, Fräulein Tochter, punktgenaue Landung. Die Frau Mama ist sprachlos ob dieser ungemeinen Frechheit im Rahmen eines ganz normalen Streits.

Obwohl ich ehrlich zugeben muss, dass „Du mit Deinem dicken Hintern“ oder die Variante „Du mit Deinem hässlichen Kleid“  mich weit tiefer getroffen hätten. Denn für meine Hakennase bin nicht ich verantwortlich, sondern ein Nasenbruch in der Jugend. Aber dass es Dinge gibt, die mich weitaus mehr verletzen, werde ich Fräulein Siebenjahr selbstverständlich nicht verraten. Ich fürchte, sie kommt da sowieso ziemlich schnell von alleine drauf. Schließlich wissen die eigenen Kinder meist ganz genau, wo es weh tut.

Und dann heißt es, gelassen bleiben, auch wenn es innerlich kocht – und konsequent sein. Es wurde also ein Sonntag voller Machtkämpfe. Zum Leidwesen aller Nachbarn, wie ich befürchte. Vater und Schwester sind so schnell wie möglich aus dem Schussfeld – wohl auch, um ihre Ohren zu schonen. Denn der kleine Trotzkopf hat stundenlang immer wieder seine Wut in die Welt gebrüllt. Aber am Ende habe ich gewonnen, wir haben zusammen eine Fahrradtour gemacht, um den Kopf zu lüften und am Abend kam dann auch das langersehnte ‚Entschuldigung‘ – und zwar endlich nicht durch die Lippen gepresst, sondern von Herzen. Und die Feststellung, dass sie meine Nase eigentlich nicht hässlich, sondern eher lustig fände. Na, jetzt weiß ich bloß nicht, was ich persönlich da besser finde …

 

Wenn die Hormone kreisen ...

Laut unserem Kinderarzt befindet sich unser Mädchen derzeit  in so einer Art Vor-Hormonumstellung. Oje. Hochgerechnet bedeutet das, das ich mich ab sofort mit ungefähr einem Jahrzehnt plötzlicher Wut- sowie Verzweiflungsausbrüche abfinden muss – mal zwei, denn da das andere Töchterlein gerade mal ein Jahr jünger ist, wird diese Phase wohl auch hier nicht allzu lange auf sich warten lassen. Bei dem Vorbild. Und ich weiß nicht, ob unser altes Haus so viele zugeschlagene Türen aushalten wird. Im ersten Stock bröckelt doch tatsächlich bereits jetzt der Putz um den Eingang zum Kinderzimmer.  So manchmal juckt es da sogar mich in meinen sonst diesbezüglich völlig antiautoritären Händen und wenn ich mir die Steigerung des Vokabulars hochrechne, wird es mir angst und bange um meine Beherrschung. Das Mädel  verfügt bereits jetzt über einige rhetorisch äußerst ausgefallene Waffen im Kampf gegen die Hormone. Und gegen mich. Schließlich bin ich die einzige, an der sie sich so richtig abreagieren kann. Aber das ist ja immerhin das Tröstliche an der Sache: Die Kinder führen sich deswegen zuhause so auf, weil sie nicht nur wissen wollen, wo ihre Grenzen sind, sondern auch und vor allem, weil es für sie selbstverständlich ist, dass sie trotzdem geliebt werden – sagt der Arzt. Und ich hoffe, er hat recht.

Ich mach das jetzt einfach so: Wenn mein Schatz mal wieder ohne ersichtlichen Grund komplett austickt, dann atme ich nicht nur dreimal tief durch, sondern ich denke einfach an meine letzte prämenstruelle Phase zurück. Schließlich weiß ich doch eigentlich selbst am besten, wie es ist, wenn mal wieder die ganze Welt soooo gemein ist und keiner einen liebt!  Denn wie hat meine Oma immer so schön gesagt: Wenn die Hormone kreisen, geht der Verstand auf Reisen! Wie recht sie doch hatte.

Simone Blaß

 

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