Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Bücher für Kids & Co

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 


Auswahl




 

 

Tote Mädchen schreiben keine Briefe

 

Erscheinungsjahr: 2011

Verlag: Thienemann GmbH

 

Genre: Jugendbuch

Thema: Krimis, Spannung

Alter: 12-18 Jahre

 

ISBN/ASIN: 3522201272

Preis: 12.95 €

Diesen Titel kannst Du hier bestellen »»


Rezension

Sunnys Schwester Jazz ist tot, umgekommen bei einem Brand in New York, wohin sie nach dem Schulabschluss flüchtete, um Schauspielerin zu werden. Ihre Leiche ist unauffindbar. In der entsetzten Familie wird unterschiedlich mit dieser Tragödie umgegangen. Die Mutter zieht sich ganz zurück und versinkt in Depressionen, während der Vater die Familie verlässt und seinen Kummer in Alkohol ertränkt. Nur Sunny verspürt eine riesengroße Erleichterung. Das Verhältnis zu ihrer großen Schwester war von jeher gestört. In den Augen der Anderen erschien Jazz immer als die Schönste, die Beste. Ihre egozentrische und grausame Seite offenbarte sich nur Sunny, die sich mit der Loser-Situation nicht anfreunden konnte. Obwohl die Pflege der kranken Mutter sehr viel Arbeit mit sich bringt, fühlt Sunny sich nun wirklich frei.

Ein ganz neues Lebensgefühl erfasst sie, das jedoch nicht lange anhält. Eines Tages trifft nämlich ein Brief von ihrer verhassten Schwester Jazz ein, in dem sie mitteilt, dass sie lebt und die Familie besuchen möchte. Die labile Mutter blüht auf, der Vater reißt sich zusammen. Doch Sunny hat sofort das Gefühl, dass das Mädchen, das da so plötzlich auftaucht und mit einem enormen Insiderwissen auftritt, nicht ihre Schwester Jazz ist. Um die Familie nicht zu gefährden, lässt Sunny sich darauf ein, versucht aber auf eigene Faust, die Wahrheit herauszufinden.


Dieses Psychogramm einer gestörten Familie geht unter die Haut. Die Autorin schafft es, den atemlosen  Leser von der ersten bis zur letzten Seite an zu fesseln. Der völlig überraschende Schluss macht sprachlos und lässt viele Interpretationen zu. Eine Gänsehaut beim Lesen ist auf jeden Fall vorprogrammiert.
      
Barbara Blasum

 


Gail Giles
über das Ende von „Tote Mädchen schreiben keine Briefe“

Ich liebe Bücher, über die man grübelt. Bücher, bei denen man sich fragt, ist das wirklich passiert oder nicht? Für „Tote Mädchen schreiben keine Briefe“ hatte ich zuerst ein anderes Ende geschrieben, ein furchtbares, sehr kommerzielles Ende. Ich mochte es nie, ging aber davon aus, dass ich das Buch so leichter einem Verlag anbieten könne. Es war ein großes Glück, als mich meine Lektorin anrief und meinte: Ich liebe das Buch und die Figuren, aber das Ende gefällt mir nicht. Also erzählte ich ihr von meiner ursprünglichen Idee, dem Buch ein sehr offenes Ende zu geben und wie ich mir das vorstellte. Und sie meinte: „Schreib’ es genau so, ich bekomme jetzt schon Gänsehaut.“
Für „Tote Mädchen schreiben keine Briefe“ wollte ich ein Puzzle im Puzzle entstehen lassen. Ich möchte den Leser nicht hinters Licht führen, aber ihn dennoch so weit ablenken, dass er


beim Schluss des Buches denkt: „Ich wusste, dass irgendetwas nicht stimmt! Aber nicht dass… ich muss noch mal zurück blättern und noch mal lesen.“
Ich mag Bücher, die am Ende Fragen aufwerfen: Was passiert mit Sunny? Wird sie von einem Stalker verfolgt? Wird sie zusammen brechen und in psychotherapeutische Behandlung müssen?


 

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

kleine Auszeit

Yoga zum Mitmachen

Du brauchst eine kleine aktive Auszeit! Dann lade ich dich herzlich ein, bei meinem Yogaflow zum Thema "Frühlingserwachen" mitzumachen.




Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz