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alles wild!

 

Erscheinungsjahr: 2008

 

Genre: Ratgeber/Sachbuch

Thema: Natur & Umwelt

Alter: für Eltern

 

ISBN/ASIN: 3865282938

Preis: 16.90 €

Diesen Titel kannst Du hier bestellen »»


Rezension

Alles halb so wild!

Wir bringen unseren Kindern bei, dass Efeu giftig ist und dass man nicht jede rot glänzende Frucht auch essen darf. Das ist wichtig und richtig. Man kann die Sache aber auch von einer anderen Seite aufziehen und gemeinsam mit den Kindern auf die Suche gehen nach Essbarem auf und in unseren Wiesen, Wäldern und Feldern. In „Alles wild!“ findet man einen guten Wegweiser und eine Menge Tipps für die Streifzüge durch die Natur.

Übersichtlich aufgemacht und mit vielen Fotos versehen ist dieses Buch ein prima Begleiter durchs Jahr. Egal ob Pilze, Gartenpflanzen oder Waldgewächse, der Autor Jonathan Hilton informiert ausführlich über Vorkommen, Sammelzeit, Geschmack und Verwendung der einzelnen Pflanzen und Früchte. Eine Jahreszeitenuhr auf jeder Seite zeigt an, nach was man sich gerade auf die Suche machen könnte. Das verspricht spannende Ausflüge, gekrönt von außergewöhnlichen Menüs. Wie zum Beispiel das, das mit einem Salat aus jungen Klatschmohnblättern beginnt. Als zweiter Gang wird ein  Parasolschnitzel an Schilfwurzelbrei serviert, garniert mit in Fett herausgebackenen Blättern der Wilden Malve und abgerundet wird das Menü mit einem Kirsch-Clafoutis aus der Vogelkirsche. Die passenden Rezepte findet man teilweise gleich im Buch – neue Geschmackserlebnisse für Groß und Klein sind hier garantiert.

 

Bei Risiken und Nebenwirkungen fragt den Giftnotruf

Der Autor vergisst aber auch nicht, immer wieder und sehr deutlich auf Gesundheitsrisiken und Verwechslungsgefahren hinzuweisen. Maiglöckchenblätter, die wie Bärlauch aussehen, können schlimme Folgen haben. Genau wie so manch ein Pilz, der sich gut getarnt hat. Man erfährt unter anderem aber auch, dass es Pflanzen gibt, die nur für eine bestimmte Gruppe ein Risiko darstellen. Dazu gehören zum Beispiel die Wacholderbeeren, die Schwangere und Menschen mit Nierenproblemen nur in Maßen genießen sollten.

Besonders interessant ist das Kapitel über den richtigen Sammelzeitpunkt – dies hat schon was Mythisches an sich. Denn Pilze sollte man frühmorgens suchen, noch bevor die Sonne den Morgentau verdunstet hat, Kräuter allerdings während der heißesten Zeit eines Sommernachmittags – und wenn man ehrlich ist, ist es doch beruhigend, dass man mit dem neu erworbenen Wissen auch in schlechten Zeiten seine Familie satt bekommt. Na, dann: viel Erfolg beim Suchen und guten Appetit!

Simone Blaß

 

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