Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Freizeit & Feste »» Feste & Feiern »» Traditionelles

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Ernährung

Freizeit & Feste

Spieleecke

Feste & Feiern

Traditionelles

Silvester

Kommunion

Karneval

Kul-Tour

Freizeitparks

Ausflugtipps

Wasser & Fun

Halloween

Ostern

Weihnachten

 

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Kontakt/Impressum

 

Aktuelle Meldung

13.04.2019

„Gute Kommunikation für Gute Kitas“

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

TAUFrisch ins Leben

Kaum haben Eltern nach der Geburt ihres Kindes die erste Feier, nämlich den feuchtfröhlichen Brauch des sogenannten „Baby-Pinkelns“ hinter sich gebracht, steht kurze Zeit später womöglich schon das nächste Nachwuchs bezogene, zugegebenermaßen etwas seriösere Fest an: die Taufe.

Für gläubige Christen ist es meist selbstverständlich, dass ihr Kind das Sakrament der Taufe erhalten soll. Sie wünschen sich Gottes Segen für den Lebensweg ihres Kindes. Auch viele Eltern, die zwar ihren Glauben nicht aktiv leben und auch nicht die Gottesdienste besuchen, wohl aber Kirchenmitglieder sind, möchten ihrem Nachwuchs gern diesen Segen zuteil werden lassen.

Das christliche Fest der Taufe besiegelt die Aufnahme des Kindes in die Gemeinschaft der Christen. Vollzogen wird dies sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Kirche auf die gleiche Weise. Der Pastor beziehungsweise der Pfarrer spricht den Segen und benetzt dabei das Haupt des Täuflings mit Wasser, welches das Leben symbolisiert. Mit dem Entzünden der Taufkerze an der Osterkerze wird der Glaube symbolisch aus der Kirche in die Familie getragen. Das Weiß des Taufkleides steht für die Unschuld, Reinheit und Würde des Kindes. Unbedingt notwenig ist ein Taufkleid allerdings nicht. Wichtig jedoch an diesem Tag ist die Anwesenheit der Taufpaten, die sich dazu verpflichten, die Eltern bei der religiösen Erziehung des Kindes zu unterstützen. Sie sind fast immer gute Freunde des Elternpaares oder Mitglieder des engeren Familienkreises. Im Vordergrund bei der Patenauswahl steht meistens der Wunsch, dass diese später zu einem guten Freund und Vertrauten für das Kind werden. Dieser Aspekt ist den Eltern dabei oft wichtiger als die Frage, ob die erwählten Paten mit dem christlichen Glauben etwas anfangen können. Die Kirche verlangt allerdings, dass die Taufpaten selbst Kirchenmitglieder sein müssen. Die katholische Kirche ist in diesem Punkt strenger als die evangelische: dort muss ein Taufpate selbst Katholik sein, bei einer evangelischen Taufe können die Paten evangelisch oder katholisch getauft sein.

Abgesehen von diesen Bedingungen und den offiziellen Ritualen des Tauffestes können die Eltern und Paten ihre persönlichen Wünsche zur Gestaltung der Tauffeier mit einbringen. Wer hält das Kind während der Taufe? Wer darf die Taufkerze entzünden? Welche Lieder sollen gesungen werden? Diese Aspekte werden vorab mit dem Pfarrer beziehungsweise Pastor besprochen.

Ein beliebtes Geschenk an den Täufling ist beispielsweise ein mit dem Namen des Kindes graviertes Kinderbesteck, ein Kettenanhänger in Form eines Kreuzes oder Schutzengels. Üblich sind auch Geschenke, die sich auf das Sternzeichen des Kindes beziehen sowie Bücher über den Ursprung des Vornamens und den Namenspatron. Oftmals sind schon das Taufkleid und die Taufkerze ein Geschenk von näheren Verwandten oder den Paten. Die Kerze wird traditionell aufbewahrt und zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel den Geburtstagen wieder angezündet. In vielen Familien besteht der schöne Brauch, jedes Kind der Familie im selben Kleid taufen zu lassen, bei dem die Namen der Täuflinge in den Saum eingestickt werden.

Es gibt übrigens keinen bestimmten üblichen Zeitpunkt für die Taufe des Kindes. Kaum jemand lässt sein Neugeborenes heutzutage noch so schnell wie möglich nach der Geburt taufen. Die meisten Eltern lassen sich und dem Säugling zunächst etwas Zeit, sich zu Hause einzugewöhnen, bevor sie sich an die Planung eines Tauffestes machen. Entschließt man sich zu einer Taufe, findet diese dann meist im ersten Lebensjahr des Kindes statt. Viele Eltern beschließen, ihr Kind zunächst nicht taufen zu lassen. Sie möchten ihrem Kind die Möglichkeit geben, später selbst zu entscheiden, ob es Mitglied der Kirche werden möchte. Gerade Elternpaare verschiedener Glaubensrichtungen überlassen ihrem Nachwuchs später die Wahl, zu welchem Glauben es sich bekennen möchte.

Für Menschen, in deren Leben Religion keinerlei Rolle spielt, kommt eine christliche Taufe ihres Neugeborenen natürlich nicht in Frage. Trotzdem können auch sie selbstverständlich ein Fest abhalten, um die Geburt des Kindes zu feiern und es Familie und Freunden vorzustellen. Auch wenn Taufkleid und -kerze bei dieser Feier nicht zum Einsatz kommen, kann man das Neugeborene doch mit den üblichen Geschenke beglücken. Und mit ein wenig Kreativität lässt sich vielleicht auch ein schönes Ritual ersinnen, mit dem man sein Kind im Leben und in der Familie willkommen heißen kann.

Nadja Büttermann
Foto: Tomy / fotolia.de

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Traditionelles

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

kleine Auszeit

Yoga zum Mitmachen

Du brauchst eine kleine aktive Auszeit! Dann lade ich dich herzlich ein, bei meinem Yogaflow zum Thema "Frühlingserwachen" mitzumachen.




Quicklinks



Reisezeit

In unserer Rubrik Reise findet ihr spannende Reisereportagen und wertvolle Infos rund um das Thema "Reisen mit Kind/ern". Viel Spaß!

Jetzt stöbern >>


Aus der Bücherecke

Dich hab ich zum Fressen gern!

lesen


 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz