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Der April und seine Scherze

"Das gibt´ s doch nicht! Schau mal, was der Meyer an hat! Das ist ja zum Piepen!“  Und während du angestrengt aus dem Fenster guckst, um gierig einen Blick auf den Nachbarn zu erhaschen, ruft die Familie schon "April, April!" Alle Jahre wieder werden wir von unseren Mitmenschen liebevoll auf´ s Korn genommen. Wir haben einmal geschaut, woher dieser Brauch eigentlich kommt und außerdem ein paar nette Aprilscherze für euch gesammelt.

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen. Aprilscherze sind in den meisten westeuropäischen Ländern üblich, verbürgt sind sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Wie genau dieser Brauch entstanden ist, weiß man nicht.

Vielleicht war das einstige Narrenfest der Römer im April der Ursprung oder hat das launische Aprilwetter etwas damit zu tun?

Amerikanische Volkskundler wollen herausgefunden haben, dass es im 16. Jahrhundert in einigen Teilen Frankreichs üblich war, das neue Jahr an Ostern zu beginnen. Ab dem 25. März (damals war Ostern so festgelegt) wurde eine Woche gefeiert, aber dem französischen König Karl X. war es angeblich zu umständlich, ein Land zu verwalten, das zwei verschiedene Zeitrechnungen hatte. Deshalb legte er 1564 kurzerhand fest, dass im ganzen Land nun der 1. Januar der Jahresanfang sei. Aber das neue Gesetz ließ sich nicht sofort durchsetzen, denn die Menschen sind ja bekanntlich Gewohnheitstiere und aus Gewohnheit feierten sie an Ostern weiter eine Woche und behielten den alten Brauch bei. Witzbolde machten sich einen Spaß daraus, diesen Leuten Einladungen zum Neujahrsessen zu schicken. Pünktlich wie die Maurer standen sie dann drei Monate nach dem Festschmaus auf der Matte und außer Spesen nichts gewesen. Waren das wirklich die ersten Opfer des 1. Aprils oder ist diese Fassung nur ein weiterer Aprilscherz? Genaues weiß man nicht.

Erstmals überliefert ist die Redensart "in den April schicken" in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika.

In Spanien veräppelt man sich dagegen am 28. Dezember, dem Día de los Santos Inocentes (Tag der unschuldigen Kinder).

Auch in Zeitungen und Zeitschriften ist es vielerorts üblich, die Leser mit Zeitungsenten durch den Kakao zu ziehen. Aber das wollen wir nicht tun, sondern euch stattdesser lieber ein paar nette Ideen an die Hand geben, wie ihr eure Lieben in den April schicken könnt…


Aprilscherze

  • Stellt den Wecker am Vorabend eine halbe Stunde vor. Woll` n doch mal sehen, wer endlich pünktlich bei der Arbeit ist ;-)

  • Verstellt die Uhr- und gleichzeitig die Weckzeit. Verschlafen? Wenn alles panisch aus dem Haus rennt, heißt es „April, April“.

  • Wie wäre es mit Wackelpudding aus geschmolzenem Weingummi für die Kinder? Oder mit einer echt aussehenden Plastikspinne im Mittagessen? Mal sehen, wem´ s am Ende noch schmeckt…

  • Der Papa hat ein neues oder richtig schönes Auto, auf das er mächtig stolz ist? Dann fragt ihn doch beim Frühstück mal ganz beiläufig, seit wann denn die Beule auf der Beifahrerseite da ist – mal sehn, wie lustig er das findet ;-)

  • So ein Maulwurfshügel kann einen richtigen Gartenfreak schon zur Verzweiflung bringen. Türmt doch einfach einen netten kleinen Erdhügel in Nachbars Garten auf und vergrabt einen Zettel "April, April" darin...

  • Wie wäre es mit einem leckeren Gebäck für die Lieben, in der eine ekelige kleine Überraschung versteckt ist?

 


Weitere Ideen und allerlei Scherze findet ihr auf www.witzbank.de.

Und wer immer noch nicht genug hat und noch mehr über den 1. April, seine vielfältigen Ursprünge und seine Scherze wissen möchte, der kann sich auf folgenden Internetseiten richtig veräppeln äh aufklären lassen ;-)

 

 

(kkl)

 

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