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Osterfeuer - ein alter Brauch

Vielerorts ist das Osterfeuer eine alte und lieb gewonnene Tradition. In den Monaten zuvor werden an einem Ort Gartenabfälle, Zweige und Holz gesammelt, so dass ein riesiger Scheiterhaufen entsteht. An einem Tag um die Osterzeit versammeln sich dann die Bürger um das Feuer, um sich in geselliger Runde daran zu wärmen.


Lange Tradition mit praktischem Hintergrund

Das Osterfeuer - im Brauchtum auch Ostermeiler genannt - hat einen praktischen und einen historischen Hintergrund.

Zum einen ist es praktisch, die gesammelten Gartenabfälle Sträucher und Äste, die man im Herbst und Winter aus den Gärten entfernt hat, in dieser Form wieder loszuwerden. Da man aber in einem Land von Regeln und Vorschriften lebt, darf natürlich nicht jeder wann er will ein größeres Feuer entzünden. Am Ostersamstag hingegen ist dies offiziell erlaubt.

Meist gibt es ein zentrales Feuer, zu dem alle Dorfbewohner ihr Holz bringen. Dort wird sich dann am Abend getroffen und gegessen und gefeiert. So wird also das Angenehme mit dem Notwendigen verknüpft und ganz nebenbei auch noch eine jahrhundertealte Tradition aufrechterhalten.

Mit der Flamme den Frühling begrüßen

Bereits in vorchristlicher Zeit wurde in vielen Teilen der Erde das Feuer angebetet, das Zeichen des Lichts bzw. der Sonne war und mit dem man den Frühling begrüßen wollte. Später wurde das Osterfeuer zum Bestandteil des christlichen Osterfestes.

Am Feuer wird die Osterkerze entzündet, mit der das Licht  mit einer feierlichen Prozession zurück in die Kirche gebracht wird. Das Feuer ist das Symbol für das Auferstehen Christi.


Tradition variiert von Gegend zu Gegend

Das Osterfeuer oder Entzündung der Osterkerze ist vielerorts eine geschätzte Tradition, die von Region zu Region aber auch eigenen Charakter besitzt.

In einigen Gegenden findet das Osterfeuer am Samstag vor Ostern statt, in anderen wiederum wird es am Ostersonntag oder sogar erst am Ostermontag mit dem Licht der Kirche entzündet. Während das Osterfeuer in einigen Gegenden zum "Volksfest" ausgeartet ist, besinnt man sich in anderen auf die christlichen Werte.


Osterfeuer nicht unbedarft entzünden

So schön die Tradition des Osterfeuers auch ist: sie stellen oft eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Umwelt dar! Besonders dann, wenn Ostern früh im Jahr gefeiert wird, befinden sich Tiere wie Igel oder auch Kröten noch in ihren Winterquartieren. Holzhaufen, die schon früh angeschichtet worden sind, eignen sich hervorragend als "Winterquartier" für Tiere. Aber auch so ist ein solcher Haufen ein tolles Versteck. Daher sollte der Haufen vor dem Anzünden unbedingt nochmal umgeschichtet und kontrolliert werden, damit das Feuer nicht zur Todesfalle für Tiere wird. (kkl)


Weitere Infos bekommt ihr auf www.nabu.de.



 

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