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15.10.2018

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Kindergeburtstag im September - Raus ins Grüne: Die Waldparty

Zugegeben, ein Kindergeburtstag im Wald ist für alle Beteiligten ein Abenteuer. Aber mit der richtigen Organisation wird es eine unvergessliche Feier.

Die Party im Wald findet bei Wind und Wetter statt. Bei Dauerregen müsst Ihr allerdings damit rechnen, dass die Kinder bald die Lust verlieren - oder auch nicht. Wenn alle Kinder gerne wieder ins Trockene wollen oder sichtbar frieren, beendet Ihr die Feier einfach in der Wohnung.

Plant die Feier sorgfältig und sucht Euch ein schönes Waldgebiet nicht zu weit von Eurer Wohnung entfernt. Vielleicht findet Ihr auch eine kleine Hütte zum Unterstellen. Diese sind meistens sehr schmutzig. Wenn Ihr die Hütte nutzen wollt, dann säubert den Unterstand einen Tag vor der Feier grob mit einem Besen von Spinnenweben etc. Ohne Hütte ist es allerdings zünftiger. Dann wird aus gefällten Baumstämmen eine tolle Sitzgelegenheit.

Im Wald sind Kinder schwerer zu beaufsichtigen. Deshalb sollten genügend Erwachsene mithelfen. Vor allem solltet Ihr ein Auge auf die Kinder haben, die sich gerne von der Gruppe entfernen. Wenn es Euch beruhigt, könnt Ihr kleine billige Plastikpfeifen an die Kinder verteilen. So können sie sich bemerkbar machen, wenn sie sich doch einmal verlaufen haben.

Generell solltet Ihr den den Kindern Regeln nennen. Es sollten beispielsweise immer nur Zweier- oder Dreiergrüppchen etwas zusammen unternehmen, denn ein Kind alleine im Wald kann leicht in Panik geraten.

Wer mitten in der Stadt wohnt, kann die Waldfete natürlich auch im Stadtpark stattfinden lassen. Die Größe ist hierbei nicht entscheidend, und alle Spiele lassen sich auch im Park spielen.

 

Vorbereitung

Nehmt viele Picknickdecken mit, auf denen sich die Kinder ausruhen und picknicken können. Kuchen, Getränke und kleine Leckereien reicht Ihr im Wald oder Park. Vielleicht kennt Ihr einen Grillplatz. Auch ein Lagerfeuer wäre toll, aber dann müsstet Ihr Euch vorher erkundigen, ob das überhaupt erlaubt ist.  Es ist aber auch schön, das Abendessen in die Wohnung zu verlegen, oder grillt einfach im Garten. Hier haben wir ein leckeres Rezept für Stockbrot >>

Im Wald können Kinder leicht Schrammen bekommen. Packt daher ein kleines Notset mit Salbe, Pflaster und Pinzette (Holzsplitter entfernen) ein. Auch ein Paket Feuchttücher ist nützlich, um schmutzige Hände zu säubern, sowie Küchentücher. Nehmen Sie eine Extratüte für Abfall mit in den Wald. Ihr solltet den Wald sauber hinterlassen.

Erklärt den Kindern vorher, dass der Wald Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist. Ihr sollet niemals Pflanzen mutwillig zerstören und Euch möglichst nicht ganz so laut verhalten.

 

Einladungskarten

Die Einladungskarten sind natürlich grün. Darauf kann das Geburtstagskind Bäume malen. Schön sind auch Collagen, die aus Bildern aus Illustrierten entstehen.

Wichtig: Die Gäste sollten in robuster Alltagskleidung kommen und auf jeden Fall Gummistiefel und Regenzeug mitbringen.

 

Spiele

Im Wald sind Ihnen praktisch keine Grenzen gesetzt. Fantasie ist Trumpf. Anbei einige Spielvorschläge. Weitere Sinn- und Wahrnehnungsspiele für den Wald finden Sie sicherlich auch in Ihrer Bibliothek oder erkundigen Sie sich beim zuständigen Forstamt. Stöbern Sie auch in der Spieleecke von hoppsala.de.

 

  • Suchen und Finden

    Dies ist ein gutes Anfangsspiel, um sich auszutoben und an die fremde Umgebung zu gewöhnen. Zunächst werden die Kinder in abgesprochenen Grüppchen und in Begleitung von Erwachsenen in den Wald geschickt, um möglichst viele typische Waldfundstücke (Stöcke, Tannenzapfen, Moos etc) zu finden.

    Diese Sachen werden auf einem begrenzten Raum (2x2m) ausgelegt. Alle Kinder sollen sich die Fundstücke sowie deren Position genau einprägen. Dann drehen sich alle um. Ein Kind darf nun Veränderungen vornehmen, zum Beispiel etwas entfernen, etwas dazulegen, die Position eines Fundstückes verändern. Finden die anderen gemeinsam die Veränderungen? Dieses Spiel nicht zu oft wiederholen, da die Konzentration nachläßt.


  • Tiere auf der Flucht

    Dieses Spiel erinnert an "Zucker und Salz". Manche Tiere können ihre Beute nur fangen, wenn sich diese bewegt. Ein Spieler übernimmt nun die Rolle des Jägers, die anderen sind seine Beute. Sie stehen an einer in den Boden gezeichneten Startlinie und müssen ihre Versteck, zum Beispiel einen Baum oder ein Gebüsch erreichen. Vorher wird noch festgelegt, auf welche Weise sie sich fortbewegen dürfen (Hüpfen, Kriechen, Laufen).
    Der Jäger wendet seiner Beute den Rücken zu. Er darf sich jederzeit umdrehen, muss dies aber durch ein möglichst schreckliches Brüllen ankündigen. Erwischt er eine Beute in der Bewegung, ist derjenige ausgeschieden. Es gewinnt, wer sein Versteck erreicht ohne gefressen zu werden. Jedes Kind sollte einmal die Rolle des Jägers spielen dürfen.

  • Der böse Zauberer oder die gemeine Hexe

    Im Wald gibt es einen bösen Zauberer (oder Hexe). Alle Kinder stehen im Kreis um dem Zauberer, der sie mit seinem magischen Zauberstab (ein schaurig aussehender Zweig) verhext. Sobald der Zauberer seinen Stab dreimal im Kreis schwenkt, müssen die Kinder ihm gehorchen. Der Zauberer kann die Kinder in Tiere des Waldes verwandeln oder dafür sorgen, dass sie sich wie Tiere bewegen, tanzen, singen, lachen, Faxen machen...
    Jedes Kind darf einmal die anderen verzaubern.


  • Spurensuche

    Für dieses Spiel braucht Ihr ein Kopftuch.
    Einem Kind werden die Augen verbunden. Die anderen suchen einen Baum heraus und führen ihn zum Baum. Es darf nun den Baum von allen Seiten anfassen und betasten, um möglichst viele Besonderheiten herauszufinden.
    Nun wird das Kind zu seinem alten Platz zurückgeführt und die Augenbinde wird abgenommen. Wird er anhand der Besonderheiten seinen Baum wiederfinden?
    Ältere Kinder sollten vorher gedreht und im Zickzack-Kurs geführt werden, um ihnen die Aufgabe zu erschweren.


  • Eine Wald-Lügengeschichte

    Für dieses Spiel braucht Ihr ein Glas mit Süßigkeiten, Chips oder Trockenobst.
    Wenn die Kinder sich ausgetobt haben, gibt es eine kleine Pause. Alle Kinder sitzen auf einem Baumstamm, in der Mitte ein Glas mit Leckereien. Bietet statt Süßigkeiten doch mal Trockenfrüchte an.
    Nun erzählt Ihr eine Lügengeschichte, die im Wald spielt. Jedes Mal, wenn ein Kind sie beim Lügen ertappt, darf es sich aus dem Glas eine Belohnung nehmen.

    • Lügengeschichte:
      Gestern ist mir in diesem Wald etwas Merkwürdiges passiert. Ich ging gerade unter einer Palme spazieren, als ich ein leises Brummen hörte. Ein kleines Eichhörnchen saß auf einem Motorrad und raste an mir vorbei. Vor Schreck taumelte ich gegen einen Baum und piekte mich an den Nadeln einer Buche. In diesem Moment sah ich den Förster auf seinem Leuchtturm sitzen... Denken Sie sich genug Lügen aus, so dass alle Kinder einmal naschen dürfen. Am Ende der Geschichte dürfen alle Kinder (manche haben vielleicht nichts abbekommen) aus dem Glas naschen.

 

Monsterwettbewerb

Die Kinder teilen sich in zwei Gruppen auf. Sie sollen das scheußlichste Monstergesicht basteln. Zunächst ziehen die Gruppen in Begleitung Erwachsener durch den Wald und sammeln Material für ihr Monstergesicht. Wieder zurück legen sie mit ihren Fundstücken auf dem Erdboden ein Monstergesicht zusammen. Natürlich gewinnen beide Gruppen.

 

Gewinne

Ihr braucht ein Band - am besten Bast - eine Schere und Klebstoff.
Lasset die Kinder ihren Gewinn selber basteln: Wieder sammeln die Kinder schöne Dinge im Wald. Die befestigen sie mit einer Schnur an einem Stock. Fertig ist ein schönes Mobile und ein tolles Andenken an eine etwas andere Geburtstagsparty! (af)

 

Wer noch weiter Ideen und Anregungen für einen unvergesslichen Kindergeburtstag sucht, der sollte mal bei unseren Mottopartys stöbern....

 

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